Es „duftete“ nach Käse in Wieselburg. Käse in allen Varianten nahm die Jury in der Vorwoche für die Prämierung „Kasermandl in Gold 2019“ genau unter die Lupe.

Von Karin Maria Heigl. Erstellt am 29. Mai 2019 (04:27)
: Heigl
30 Experten waren am Donnerstag für die Prämierung des „Kasermandl in Gold“ im Einsatz. Von links: Johann Grubhofer, Franz Zehentner, Gudrun Nagl, Martin Rogenhofer und Katharina Bauer.

Käse und Milchprodukte so weit das Auge reicht. Wer sich am Donnerstag der Messehalle 9 näherte, konnte schnell erkennen worum es bei der Verkostung diesmal ging: Herrlicher Käsegeruch verriet „Das Kasermandl in Gold“. In mehr als 20 Jahren hat sich diese Prämierung als eine der bedeutendsten Verkostungen von Käse und Milchprodukten in Österreich etabliert und mit 456 eingereichten Produkten einen neuerlichen Probenrekord erzielt. 30 anerkannte Experten bewerteten die eingereichten Proben nach verschiedenen Kriterien. Für Erzeuger von kleineren Mengen bietet der Wettbewerb die Chance, die eigenen Produkte mit jenen der Mitbewerber objektiv zu vergleichen.

Prämierung auch für 60 Varianten von Speiseeis

Kärntner Reindling-Eis oder Golden Milk-Eis mit Kurkuma: Bei den Eiskreationen der Direktvermarkter sind der Kreativität keine Grenzen gesetzt. Der Leiter des LMTZ Martin Rogenhofer, sowohl bei der Käseverkostung als auch beim Eis den Juryvorsitz innehatte, war mit der Qualität der Proben sehr zufrieden. Über so manche Eissorten musste er schmunzeln. „Gebirgssaibling mit Himbeere als Bio-Eis - das ist ein Gag, aber es schmeckt“, so Rogenhofer.

Das „Goldene Stanitzel“ und das „Kasermandl“ werden bei der Eröffnung der Wieselburger Messe am 27. Juni vergeben.