Erfolgsgeschichte MIIND: Erfrischendes aus der Region. Jungunternehmer Philip Obermüller traf mit Erfrischungsgetränk den Nerv der heutigen Zeit.

Von Karin Katona. Erstellt am 04. März 2021 (15:58)
MIIND-Gründer Philip Obermüller aus Wang mit seinem Vertriebsteam, von links: Jan Hornbachner, Nikolaus Obermüller, Patrick Schober, Philip Obermüller, Michael Brunner und Lukas Windbrechtinger.
MIIND GmbH

Muntermachend, erfrischend und belebend – so beschreibt sich MIIND, das innovative Erfrischungsgetränk, das Philip Obermüller und seine Geschäftspartner Manuel Heulos und Simon Fuchsluger im Sommer 2018 auf den Markt gebracht haben.

„Wenn man in den Handel hineinkommen will, ist das ein beinharter Wettbewerb.“Philip Obermüller

Zunächst mit einem vom heutigen Standpunkt aus eher bescheidenem Ziel, wie Obermüller schildert: „Wir hatten uns bei der Firmengründung vorgenommen, bis 2023 in allen Billa-Filialen in der Region vertreten zu sein.“ Stattdessen trat MIIND einen Siegeszug an.

„Mit Ende 2020 waren wir in 800 Handelsfilialen von Spar, Adeg, Merkur und Billa vertreten“, sagt Obermüller. „Außerdem gibt es MIIND in 750 Automaten auf Bahnhöfen und Tankstellen in ganz Österreich.“

Dass das Getränk aus natürlichen Zutaten, das bewusst ein Erfrischungsgetränk und kein Energydrink sein will, den Markt in einem derartigen Tempo erobern konnte, ist dem starken persönlichen Einsatz seiner Erfinder zuzuschreiben.

„Wenn man in den Handel hineinkommen will, ist das ein beinharter Wettbewerb“, sagt Philipp Obermüller. „Ich bin immer wieder alle abgeklappert, habe nicht aufgegeben. Auch, wenn es ein Nein gegeben hat, bin ich dadurch nur stärker geworden.“

Der Erfolg gibt dem 26-jährigen Texinger recht: „Zu Beginn hätten wir uns nie träumen lassen, dass wir so schnell so weit kommen werden.“

„Wir verstehen uns als Mostviertler Unternehmen.“ Philip Obermüller, Gründer von MIIND

Trotz des österreichweiten Erfolgs will MIIND ein Mostviertler Unternehmen bleiben. „Wir legen Wert auf den regionalen Bezug“, sagt Philip Obermüller. „Wir verwenden Zutaten aus der Region, produzieren in Österreich, unterstützen Sportler, die aus der Region stammen, wie Katharina Gallhuber.“ Durch seinen persönlichen Hintergrund – Obermüller ist Spieler beim Wiener Sportklub – und sein Netzwerk in der Sportszene ergibt sich automatisch seine Rolle als „Gesicht“ von MIIND bei öffentlichen Auftritten.

Doch was ist MIIND eigentlich genau? „Wir wollten ein Erfrischungsgetränk mit wenig Zucker und natürlichen Zutaten“ erklärt Obermüller. Man wolle bewusst weg vom Image des Energydrinks. „Eine Kombination aus Zitrone und Melisse, versetzt mit natürlichem Koffein aus der Kaffeebohne und österreichischem Hochquellwasser, gibt MIIND seinen leichten, erfrischenden Geschmack“, sagt der Sportler und Jungunternehmer. Und will bald noch weiter hinaus: „Wir arbeiten an weiteren Geschmacksrichtungen.“