Erstellt am 16. Juli 2018, 12:01

von Claudia Christ

Musikgenuss am Ufer des Lunzer See. Erfolgreiche Premiere für neues Intendanten-Duo in Lunz.

Der Eröffnungsabend des zeitgenössischen Musikfestivals wellenklaenge lockte auch heuer wieder viele Besucher an den Lunzer See. Zwei, die diesem Abend besonders entgegenfieberten, waren die beiden neuen Intendanten Julia Lacherstrofer und Simon Zöchbauer. Das Duo folgte Suzie Heger, die nach 20-jähriger Intendanz im Vorjahr ihren Abschied beim Sommerfestival feierte. Einen Tag zuvor, am Donnerstag, erhielt sie für ihr Engagement den österreichischen Kulturpreis 2017 in Wien.

Zöchbauer betonte in seiner Eröffnungsrede: „Wir stellten uns am Anfang die Frage: Was soll unsere Intention sein?“ Die Antwort fand das Intendanten-Duo in der Inspiration, die auch beim anschließenden Konzert, das ganz im Sinne des Festivalthemas „Nordwind & Alpenglühen“ stand, deutlich spürbar wurde.

Vor der atemberaubenden Kulisse des Sees und den sich im Wasser spiegelnden Bergen zogen die Künstler die Besucher in ihren Bann. Neben der Gruppe „Alma“, bei der Julia Lacherstorfer selbst, neben Evelin Mair (Geige), Matteo Haintzmann (Geige), Marie-Theres Strickler (Harmonika) und Marlene Lacherstorfer (Kontrabass), auf der Geige brillierte, verzauberte „Kraja“ mit glasklaren Stimmen. Das schwedische Folkmusik-Quartett präsentierte Volkslieder aus seiner Heimat, aber auch Kompositionen a cappella. Sixtus Preiss, der als „Newcomer der Elektro-Szene“ geadelt wird, schaffte mit seinen elektronischen Sounds die perfekte Verbindung zwischen Tradition und Moderne.

Simon Zöchbauer ließ sich von den Klängen inspirieren und verband beide Traditionen mit Trompeten- und Zithersounds. Die gewaltigen Stimmen von „Chorus sine nomine“ unter der Leitung von Johannes Hiemetsberger sorgten für einzigartigen Hörgenuss. Die wellenklaenge bieten noch bis 28. Juli musikalische Highlights.

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