Großmutters Stübchen: Wertvolle Schätze aus Omas Zeiten. Mit dem Museum „Großmutters Stübchen“ hat der Wieselburger Trachtenverein einen Ort der Erinnerung geschaffen.

Von Claudia Christ. Erstellt am 29. Juli 2018 (05:00)
Regina Barthofer führt die Besucher durch „Großmutters Stübchen“ und vermittelt dabei viel Wissenswertes.
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Zurückversetzt in Großmutters Zeiten fühlen sich die Besucher des Eisenstraßenmuseums „Großmutters Stübchen“. Im Untergeschoss des Landeskindergartens Mühling hat der Trachtenverein Wieselburg hier eine kleine Oase der Erinnerung geschaffen.

Die Küche anno dazumal ist wohl das Herzstück des Museums.
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„Angefangen hat alles mit einer alten Singer-Nähmaschine. Die wollte keiner mehr haben und für den Müll war sie einfach zu schön“, erzählt Vereinsobfrau Regina Barthofer. Danach sind zahlreiche Alltagsgegenstände und Artikel der damaligen Wohnkultur und Lebensart dazugekommen. Und so sind im Laufe der Jahre viele schöne Dinge und Möbel sowie Spielwaren aus vergangener Zeit zusammengekommen.

Die umfangreiche Sammlung beinhaltet auch viele historische Trachten, auch aus der Zeit um 1900, sowie Gold- und Perlhauben und Hauben der Erlauftaler Tracht. „Unser ältester Schatz ist eine Brautausstattung aus dem Jahre 1880“, erklärt Barthofer, die gemeinsam mit ihren Vereinsmitgliedern die liebevoll gestaltete Sammlung hegt und pflegt. Sie betont: „Ich bin gerne hier, es strahlt so eine gewisse Gemütlichkeit aus, besonders die Küche hat es mir angetan.“

Die diesjährige Sonderausstellung beschäftigt sich mit der Schneiderei und dem Nähen im Haushalt in früheren Zeiten.

Die Schätze aus dem Kinderzimmer füherer Zeiten erfreuen immer wieder große und auchkleine Museumsbesucher.
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