Wohnbaupreis geht an WET-Wohnbau. Die Mieter der insgesamt 62 im Vorjahr eröffneten Wohneinheiten der WET in der Wieselburger Neubaugasse wohnen seit der Vorwoche in einem preisgekrönten Haus.

Von NÖN Redaktion. Erstellt am 21. Januar 2020 (03:37)

Im Rahmen des Neujahrsempfangs des Österreichischen Verbands Gemeinnütziger Bauvereinigungen nahm Landesrat Martin Eichtinger am Montag der Vorwoche in der HYPO Niederösterreich Zentrale die bereits neunte feierliche Verleihung des Niederösterreichischen Wohnbaupreises vor. In Anwesenheit zahlreicher namhafter Vertreter der niederösterreichischen Bauwirtschaft wurde neben den vier Sieger- und drei weiteren Anerkennungspreisträgern das Lebenswerk des im April 2019 verstorbenen Architekten Richard Zeitlhuber mit einem eigenen Preis gewürdigt.

Vier Sieger in drei Baukategorien

Die 42 qualitativ hochwertigen Einreichungen zeigten die ungebrochene Attraktivität der zeitgemäßen Bauvorhaben des gemeinnützigen Wohnbaus in Niederösterreich. Vier der Projekte gingen als Sieger hervor, davon eines in der Kategorie Reihenhausbau, zwei im Geschoßwohnbau und eines in der Kategorie Generalsanierung. Neben architektonischen und ökologischen Aspekten bildete auch dieses Mal wieder das leistbare Wohnen ein wichtiges Bewertungskriterium.

Als einer der vier Sieger 2019 geht in der Kategorie Geschoßwohnbau das Projekt in der Neubaugasse in Wieselburg hervor. Geplant von der g.o.y.a. ZT GmbH, Wien, wurde es von der WET Gemeinnützigen Wohnbaugesellschaft m.b.H. umgesetzt. Es sind 62 Wohneinheiten mit einer Gesamtwohnfläche von 4.541,40 m² entstanden.

„Geschickte Anordnung der Baukörper“

Die Jury zeigte sich besonders beeindruckt von der Anordnung und den unterschiedlichen Höhen der Baukörper, die geschickt auf die umgebende Bebauung abgestimmt sind. Das unruhig begrenzte Grundstück bewirkte bewegte Umrisse der Gebäude, wodurch großzügige und attraktive Erschließungszonen möglich wurden.