Stadtquartier: Von Schlüsseln und ersten Möbelstücken

Ärzte erhielten am Montag ihre Schlüsseln, erste Wohnungsmieter am Dienstag.

Erstellt am 02. Dezember 2021 | 04:55
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Während im Stadtquartier an vielen Ecken und Enden noch gebaut wird, wurden zu Wochenbeginn auch schon die ersten Möbelstücke in die Ordinationsräumlichkeiten im ersten Stock sowie die eine oder andere Wohneinheit getragen.

Denn nach der Hartlauer-Filiale, die seit 22. November im Erdgeschoß eingezogen ist, wurden am Montag und Dienstag dieser Woche auch die Ordinationen und die ersten der insgesamt 32 Wohnungen an die Mieter übergeben. „Von den Wohnungen sind rund ein Drittel vergeben. Bei den Ordinationsräumlichkeiten sind wir zu 70 Prozent belegt“, erklärt Klaus Zehetner, Geschäftsführer der Stadtquartier Errichtungs GmbH.

In den vergangenen vier bis fünf Wochen hat Corona und damit verbundene Lieferverzögerungen der Baustelle zugesetzt. „Mehr als in den zwei Jahren Bauzeit davor“, weiß Zehetner, ist aber jetzt guter Dinge, dass die restlichen Arbeiten zügig fertiggestellt werden können.

Zügig, das gilt in den nächsten Wochen auch als ein Leitmotiv für viele Ärzte, die in das 1.420 m² große Gesundheitszentrum im ersten Geschoß des Stadtquartiers einziehen werden. Denn die ersten Ordinationen sollen schon am 13. Dezember in Betrieb gehen. Augenarzt Albert Daxer hat seine Zelte in Ybbs schon mehr oder minder abgebrochen und übersiedelt mit seinem Team in den nächsten Tagen in seine neuen Räumlichkeiten in Wieselburg. „Wir haben nur mehr einen Notbetrieb in Ybbs für Notfälle. Normale Termine planen wir alle schon für Wieselburg und hoffen, dass sich bis 13. Dezember alles ausgeht“, schildert Albert Daxer.

Ebenfalls mit 13. Dezember will Psychotherapeut Martin Steiner seine Ordination eröffnen. Für den 53-Jährigen ist es quasi eine Art Heimkommen. Er wohnt in Holzing, hatte zuletzt seine Praxis in Melk. „Dieses Projekt hier im Zentrum von Wieselburg hat mir von Beginn weg gefallen. Ich wusste sofort, da will ich dabei sein“, freut sich Steiner, der eine weitere Psychotherapeutin sowie eine Psychologin als Untermieterinnen in seiner Ordination mitnehmen wird.

Mit 10. Jänner will Zahnarzt Michael Gindl seine 185 m² große Kassenordination eröffnen. Es ist die erste eigene Ordination für den 27-jährigen Leibener, die er mit vier Mitarbeiterinnen führen wird. Gindl übernimmt die Kassenstelle von Doktor Siegfried Schett. „Ich freue mich schon. Es ist hier eine Top-Lage. Jetzt hoffen wir nur, dass mit der Einrichtung und den Geräten alles klappt und es zu keinen Verzögerungen kommt“, sagt Gindl.

Eine Woche nach ihm will auch der 36-jährige, in Säusenstein wohnhafte Physiotherapeut Dominik Kern sein 126 m² großes Studio eröffnen. „Wir rechnen generell, dass praktisch bis Mitte/Ende Jänner alle bisher feststehenden Ordinationsräumlichkeiten bezogen und in Betrieb sind“, sagt Klaus Zehetner.