Volksfest-Nachbetrachtung: „Grundrichtung ist stimmig“

Erstellt am 11. August 2022 | 04:52
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Wieselburger Volksfest - Bieranstich Mittwoch 
Wieselburger Volksfest
Foto: Christian Epilnger, Christian Epilnger
Messe-Geschäftsführer Werner Roher analysiert sechs Wochen nach dem Wieselburger Volksfest neu und Vorliegen der Ergebnisse der Online-Befragung das neue Konzept.

Das Wieselburger Volksfest funktioniert auch ohne Messe. „Die Grundrichtung ist schon sehr stimmig.“ Das ist für Messe-Geschäftsführer Werner Roher auch sechs Wochen nach dem Volksfest die wichtigste Erkenntnis. Trotzdem gibt es, wie bei allen neuen Projekten, noch Punkte, die verbesserbar sind und im kommenden Jahr etwas anders umgesetzt werden sollen. Das bestätigte auch die von der Messe unmittelbar nach dem Volksfest über Facebook gestartete Online-Umfrage, an der über 800 User teilgenommen haben.

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Messegeschäftsführer Werner Roher.
Foto: Eplinger

„Natürlich ist die Umfrage nicht repräsentativ, aber einige zusätzliche Erkenntnisse hat sie gebracht. So zum Beispiel, dass die Leute weiter auch lokale und regionale Bands und Newcomer sehen und hören wollen“, schildert Roher und erzählt auch von insgesamt 133 Bandwünschen, die bei der Umfrage angeführt wurden. „Das wiederum bestätigt uns aber, dass der Festival-Charakter durchaus weiter ausgebaut werden kann, auch wenn es bei der Bühnenanordnung und -ausrichtung sicher die eine oder andere Verbesserungsmöglichkeit gibt“, weiß Roher.

Ein Thema sowohl bei der Umfrage als auch bei unmittelbaren Reaktionen bei und nach dem Volksfest war der Eintrittspreis. Grundsätzlich hätte das Programm diesen gerechtfertigt, weiß Roher, doch auch da gibt es noch Verbesserungspotenzial. „Mit dem Tageseintritt vor allem für die Wieselburger, die eventuell mittags nach der Schule schnell mit ihren Kindern herschauen wollen und dann abends nochmals kommen, müssen wir uns etwas überlegen“, weiß Roher.

Sehr gut angekommen seien der Familiensonntag und generell die Kinderzone. Entwicklungspotenzial sieht Roher beim Showprogramm rund um die Erlauf. Dass es kein Feuerwerk gegeben hat, sei dagegen kein wirkliches Thema auch nicht bei der Umfrage gewesen. „Das werden wir daher auch so beibehalten“, ist Roher überzeugt. Auch beim Festwirt soll sich laut Roher nichts ändern. Mit Ludwig Kleinlehner hat es schon wieder erste Gespräche für 2023 gegeben.