Mehr Gäste in der Region. 222 Betriebe sorgten für ein Nächtigungsplus von 4,3 Prozent.

Von Claudia Christ. Erstellt am 22. September 2019 (04:36)
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Die Gemeindevertreter blicken auf einen erfolgreichen Start der „Ybbstaler Alpen“ zurück und planen gemeinsam weitere Aktivitäten (v.l.): Bürgermeister Johann Lueger (Opponitz), Bürgermeister Josef Schachner (Lunz am See), Vizebürgermeister Andreas Fallmann (Gaming), Katharina Heigl (Waidhofen an der Ybbs), Bürgermeister Gerhard Lueger (Ybbsitz), Ybbstaler Alpen-Geschäftsführer Herbert Zebenholzer, Bürgermeisterin Birgit Krifter (St. Georgen am Reith), Bürgermeister Friedrich Fahrnberger (Göstling) und Bürgermeisterin Manuela Zebenholzer (Hollenstein).

Gute Nachrichten konnten Obmann Friedrich Fahrnberger und Geschäftsführer Herbert Zebenholzer bei der Vorstandssitzung der Tourismus-Interessensgemeinschaft Ybbstaler Alpen am vergangenen Dienstag verkünden. Acht Monate nach der Gründung der neuen Tourismuskooperation von acht Gemeinden kletterte die Mitgliederanzahl auf 222 Betriebe. Und: Im ersten Halbjahr verzeichneten die Orte zwischen Waidhofen an der Ybbs und Gaming ein Nächtigungsplus von 4,3 Prozent. Insgesamt 167.270 Personen nächtigen während dieses Zeitraums in der Region. „Und das trotz des Schneechaos im Jänner“, so Herbert Zebenholzer.

„In den ersten Monaten standen technische und organisatorische Punkte sowie das Gewinnen von Mitgliedsbetrieben im Mittelpunkt. Jetzt beginnt zunehmend auch die inhaltliche Arbeit an touristischen Produkten und Projekten“, erklärt Herbert Zebenholzer. Obmann Fritz Fahrnberger und seine Vorstandskollegen freuen sich über den großen Zuspruch und das Vertrauen der Betriebe. „Wir müssen uns in der Kommunikation noch etwas verbessern, doch wir hätten nicht geglaubt, dass wir so schnell auf über 200 Betriebe kommen. Das ist ein großer Vertrauensvorschuss.“ Jetzt gilt es, die Betriebe mit gutem Service zu betreuen. Im Fokus steht etwa die Online-Buchbarkeit, aber auch an einer Wertschöpfungsanalyse des Tourismus wird gearbeitet.

Über ein Nächtigungsplus im ersten Halbjahr dürfen sich die beiden Gemeinden Gaming (+7,3 %) und Göstling (+2,6 %) freuen, während Lunz ein Minus von 8,6 Prozent hinnehmen muss. Gamings Bürgermeisterin Renate Gruber zum Nächtigungszuwachs: „Zum einen hat es sich gezeigt, dass wir als Tourismuskooperation mehr Gäste anlocken können. Außerdem profitieren wir vom neu eröffneten Bogenparcours in Lackenhof und dem Wandertrend.“