Zu wenig Schnee - Opening verschoben

Erstellt am 27. November 2012 | 00:00
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Wintersaison / Die Witterung macht eine Verschiebung des Openings am Hochkar notwendig. Dafür ist der Verkauf der Gastronomie fix.
Von Christian Eplinger

GÖSTLING / Zuerst die schlechte Nachricht: Nichts wird es (vorerst) aus dem geplanten Skiopening am Hochkar, mit dem die neue Hochkar Bergbahnen GmbH am kommenden Samstag ein Ausrufezeichen setzen wollte. „Wir haben die Piste am Hochkar-Vorgipfel bis auf rund 200 Meter fertig. Aber es ist derzeit zu warm, um zu beschneien. Außerdem wollen wir den Gästen bei einem Opening auch etwas bieten“, sagt Hochkar-Geschäftsführer Rainer Rohregger. Das Opening wurde deshalb auf 15. Dezember verschoben. Ob am kommenden Wochenende der Liftbetrieb dennoch startet, wird man kurzfristig entscheiden. „Das ist eine Sache der Witterung“, weiß Rohregger.

Doch derzeit gibt es am Hochkar keine schlechte Nachricht, auf die nicht unmittelbar auch eine gute folgen würde. Dieses Mal sind es gleich zwei: Zum einen ist das Problem Mautstraße endgültig geklärt. „Die Hochkar Alpenstraße ist ab sofort keine Mautstraße mehr“, erklärt Markus Redl, der Geschäftsführer der NÖ Bergbahnenbeteiligungsgesellschaft (BBG), die 49 Prozent der Hochkar-Anteile hält. Die Gemeinde Göstling hat die Alpenstraße übernommen und führt diese als Privatstraße mit öffentlichem Charakter. Die Kosten für die Schneeräumung und Instandhaltemaßnahmen finanziert das Land NÖ.

Johannes Putz führt nun vier Gastrobetriebe 

Die zweite gute Nachricht betrifft die Gastronomiebereiche: Die Hochkar Bergbahnen GmbH hat das Geischlägerhaus, die Karhütte und das Sporthaus samt Hotel (29 Betten) und Skiverleih verkauft. Die Rechtsgeschäfte sind soweit abgeschlossen, bloß die grundbücherlichen Eintragungen fehlen noch.

Michael und Johannes Putz sind die neuen Besitzer des Sporthauses am Hochkar. Hans Paul Kutschera, Partner von Michael Putz im Emotion-Life-Center in Göstling, hat die Karhütte gekauft, Martin Kutschera das Geischlägerhaus. Beide Gastronomiestätten hat wiederum Johannes Putz gepachtet, der damit ab heuer inklusive seiner Jo-Schi-Schirmbar vier Gastronomielokale am Hochkar plus seine Skischule führen wird.

„Der Gruppe liegt die Region sehr am Herzen, daher haben wir uns zu diesem Schritt entschlossen. Uns geht es dabei um eine Qualitätsverbesserung im Gesamtangebot. Dafür investieren wir auch und nehmen einige Änderungen in Angriff - auch baulicher Natur. Dazu konnten wir auch gute Köche gewinnen, um neue Akzente zu setzen“, erklärt Johannes Putz der NÖN.

„Wir sind froh, dass hier Engagement und Investitionswille direkt aus der Region kommen. Wir können uns nun auf unsere Kernaufgabe, das Skigebiet, konzentrieren. Das sind optimale Voraussetzungen für eine gedeihliche Entwicklung“, ist auch Rohregger überzeugt.