10 Tipps für traumhafte Urlaubfotos. Miriam Mehlman verrät auf Verena Irrschiks Blog avaganza.com, was für unvergessliche Schnappschüsse wichtig ist.

Von Verena Irrschik. Erstellt am 14. Juli 2019 (13:02)
Miriamblitzt
Fotos von Miriam Mehlman
  1. Leichtes Gepäck, aber handfestes Know how
    Egal, ob du mit Handy oder einer Spiegelreflex-Kamera fotografierst: Du solltest deine Kamera vor dem Urlaubsstart gut kennen und die Einstellungen gegebenenfalls auch verändern können. Abgesehen von diesem Know how sowie einem zweiten Akku oder einer Power Bank darf das Kamera-Gepäck aber leicht ausfallen. Schließlich wiegt das Equipment einiges und kann im wahrsten Sinne des Wortes zur Last werden. Das Kamera-Gepäck leicht zu halten, ist auch nicht unbedingt ein Nachteil: Schließlich macht der Fotograf das Bild – und nicht die Ausrüstung.
  2. Neue Perspektiven
    Du kannst aus deinen Urlaubsfotos noch mehr herausholen, wenn du immer wieder die Perspektive wechselst: Mit ein paar Schritten nach rechts, links oder vorne, erhöhtem Standort oder einem Ausflug auf den Boden schaffst du immer neue Blicke auf bekannte Motive – mit durchaus überraschenden Effekten.  

    Miriamblitzt
    Fotos von Miriam Mehlman

  3. Der frühe Vogel fängt das Foto
    Abgesehen davon, dass das Licht der Morgensonne besonders natürlich und harmonisch wirkt, hat der frühe Start zum fotografischen Ziel auch den positiven Nebeneffekt, idyllische Momente frei von Touristenmassen genießen zu können.
  4. Eins mit dem Moment
    Auch wenn ihr tolle Erinnerungen sammeln wollt: Streift nicht ausschließlich mit der Kamera vor Augen durch die Gegend, sondert seht euch bewusst um – und genießt den Moment.
  5. Goldener Schnitt
    Platziere das Hauptmotiv nicht genau in der Mitte deines Bildes, sondern seitlich etwas versetzt, um interessantere und stimmigere Fotos zu erzielen. Damit es nicht unscharf gerät, musst du den Fokus allerdings ebenfalls weiter links oder rechts platzieren.

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    Fotos von Miriam Mehlman

  6. Alltägliche Schönheit
    Tolle Strände und aufregende Architektur haben ihren fotografischen Reiz. Doch es lohnt, abseits der Hotspots auf Motivsuche zu gehen. Ein Markt, die besondere Optik von Straßenschildern und Türen oder Einheimische beim Plausch können auf Fotos ebenfalls interessant wirken.
  7. Starke Geduldsfäden
    Beliebte Sehenswürdigkeiten und stark frequentierte Orte hat man nie für sich alleine. Umso wichtiger ist es, Geduld mitzubringen: Denn nur wer länger wartet, bekommt die Chance, den Auslöser im optimalen Moment zu erwischen. Sollte dir der Geduldsfaden leicht reißen, kannst du aber auch andere Perspektiven und Detailaufnahmen wählen – und damit selbst großen Menschenmengen ein Schnippchen schlagen.

    Miriamblitzt
    Fotos von Miriam Mehlman

  8. Keine Müllspur
    Leave nothing but footprints ist beim Fotografieren ein gutes Motto: Auch wenn das Tun selbst wenig Müll produziert, sollten wir bei Fototouren immer daran denken, Nebenerscheinungen wie leere Trinkflaschen und Verpflegungsverpackungen gewissenhaft und richtig zu entsorgen. Sie am Strand oder Waldrand einfach liegen zu lassen, ist ein absolutes No-Go.
  9. Keine Chance dem Missgeschick
    Die Sicherung unserer Fotos sollten wir trotz tausend neuer Eindrücke nicht vergessen. Denn ein Defekt der Speicherkarte, auf der sich die schönsten Urlaubserinnerungen befinden, schmerzt sehr.

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    Fotos von Miriam Mehlman

  10. Perfekt gibt’s nur mit Nachhilfe
    Keine Angst vor der Bearbeitung deiner Bilder: Denn selbst einfachste Bildbearbeitungsprogramme machen Schiefes gerade und Kontraste, Lichter und Tiefen noch wirkungsvoller. Für den Feinschliff musste du also kein Profi sein: Probier einfach aus, welche Einstellungen zum (für dich) optimalen Ergebnis führen.