Das gilt es beim Urlaub zu beachten. Reisewarnungen gelten in einigen Ländern, in anderen Einschränkungen für Österreicher.

Von Lisa Röhrer und Fabiola Noll. Erstellt am 21. Oktober 2020 (05:27)
Symbolbild
Ana Belen Garcia Sanchez, Shutterstock.com

Von 26. Oktober bis 1. November haben heuer erstmals alle Schüler Herbstferien. In normalen Jahren hätten schon viele den Koffer gepackt und eine Reise gebucht. Im Corona-Jahr ist Urlaub schwieriger.

Das Außenministerium rät von nicht notwendigen Reisen ab. „Mit Einschränkungen im Reiseverkehr, Quarantänemaßnahmen und Einschränkungen im öffentlichen Leben zahlreicher Länder ist zu rechnen“, sagt ein Sprecher. Zudem könne die Sicherheit der Gesundheitsversorgung in vielen Ländern nicht gewährleistet werden. Konkret warnt das Ministerium momentan vor Reisen in 37 Staaten. Innerhalb Europas stehen Albanien, Bosnien und Herzegowina, Nordmazendonien oder Serbien auf der Roten Liste. Partielle Reisewarnungen gelten für Prag (Tschechien), das spanische Festland und die Balearen oder Lissabon (Portugal).

Umgekehrt stehen auch Österreich und im Speziellen NÖ in einigen Ländern auf der Roten Liste, was wiederum Einschränkungen bedeutet, wenn man in diese Länder reisen möchte. Für NÖ ist das etwa in Belgien, den Niederlanden, Liechtenstein und der Schweiz der Fall. Für Reisende aus NÖ ist in Liechtenstein und der Schweiz zehntägige Quarantäne vorgesehen.

Wellness und Therme momentan sehr gefragt

Einfacher möglich ist trotz erster Rotfärbung der Corona-Ampel der Österreich-Urlaub. Laut WKNÖ-Spartenobfrau der Reisebüros, Sabine Riedl, setzen darauf auch im Herbst viele Niederösterreicher. Beliebt sind Thermen. Auch Wanderurlaube werden nach wie vor gemacht.

Ganz abhalten kann die Pandemie Reisefreudige von Auslandsaufenthalten aber nicht. Bei Autoreisen liegt Italien im Trend. Bei Flugreisen ist Griechenland Lieblingsziel. „Weil es dort weder eine Reisewarnung gibt noch ein negativer Test vorzuweisen ist“, glaubt Riedl.