Von Schrambach im Traisental auf den Hohenstein. Ob aus dem Pielachtal oder dem Traisental - auf den 1195 Meter hohen Hohenstein führen viele Wanderwege, die allesamt mit abwechslungsreicher Natur, interessanten Steigen und einem herrlichen Ausblick auf die Berge des Alpenvorlands und darüber hinaus locken. Diese Tour führt von Schrambach zuerst durchs Zögersbachtal und dann auf einem Steig bis zum Gipfel. Der Abstieg verläuft gemütlich über eine Forststraße.

Erstellt am 01. Juli 2021 (08:29)
Hohenstein Reisereporter
Die Reisereporter

Mit dem Auto geht es durch Lilienfeld nach Schrambach, wo wir am Ortsende rechts einbiegen. Nach der Brücke geht es links ins Zögersbachtal. Einfach dem Straßenverlauf bis zum Parkplatz folgen. Auf der linken Seite findet ihr am Straßenrand einige Parkplätze.

Wir starten nach hinten ins Tal und treffen schon bald auf die erste Wandermarkierung. Ab hier ist es bis zum Gipfel perfekt markiert! So gehen wir entlang des Bachverlaufes weiter. Zwar nicht wie erhofft im Schatten hoher Bäume (heute ist einer der 30-Grad-Plus-Tage), sondern in der Sonne. Es gibt aber immer wieder Schatteninseln durch hohe Bäume, die wir zum Abkühlen nutzen. Durch den nahen Bach können wir uns auch immer wieder erfrischen. Rund ein Drittel des Anstieges ist der Weg ins Tal, immer leicht steigend. Bevor es auf den Steig geht, überqueren wir den Bach auf einer kleinen Brücke. Jetzt geht es zwar merklich steiler nach oben, aber dafür sind wir die meiste Zeit im Schatten des Waldes unterwegs. Herrlich! Der Weg ist einfach zu gehen, ein richtig schöner, kleiner Waldsteig. In mehr oder weniger großen Kehren bringt er uns immer weiter nach oben.

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Nach dem Steig erreichen wir eine Kreuzung aus mehreren Wegen - hier lockt ein Bankerl mit Tisch zum Rasten und Kräftetanken vor dem Gipfelsturm. Nach einer Brotzeit geht es auf einem kleinen Waldweg etwas oberhalb der Forststraße weiter Richtung Hohenstein. Der Weg beginnt recht gemütlich nur leicht steigend. Bald treffen wir auf den Weg vom Pielachtal, den wir bei unserer ersten Besteigung gewählt haben.

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Danach geht es auf einem leichten Steig weiter. Durch die ausgelichteten Nadelbäume, die zwischen den Bäumen liegen, und die warme Sonne entsteht genau der harzige Geruch, den wir so lieben. Genussvoll überbrücken wir so die letzten Höhenmeter. Am Ende der Bäume, wenn wir auf die freie Fläche vor dem Gipfelkreuz kommen, waren im Winter die Steinböcke - daher sind wir auch jetzt im Sommer leise, um sie nicht zu schrecken. Aber diesmal ist keines der eleganten Tiere da. Über diese freie Fläche geht es nach vorne zur Hütte und zum Gipfelkreuz. Leider hat das Otto-Kandler-Haus unter der Woche geschlossen. Da wir aber auf der gesamten Wanderung niemanden getroffen haben, können wir diese Entscheidung gut verstehen. Wir genießen die Aussicht in beide Täler und auf die fernen hohen Berge. Hier oben ist die Luft doch wesentlich frischer und so tanken wir Energie für den Abstieg ins Tal.

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Dazu geht es zuerst den Gipfelabschnitt bis zum Jausenbankerl genau so wieder hinunter wie wir herauf gekommen sind. An der Kreuzung bleiben wir auf der Forststraße und folgen den Wandermarkierungen. Nach kurzer Zeit führt der markierte Wanderweg rechts vom Forstweg auf einen schmalen Weg hoch - das ist der Abstieg über den Himmel. Wir entscheiden uns für eine kürzere Variante und bleiben auf der Forststraße. Nun geht es schlichtweg gerade weiter und dabei immer weiter hinab. Am vorderen Umkehrpunkt wendet sie in einer engen Kehre und führt wieder sinkend leicht nach hinten. Bald jedoch dreht der Weg wieder nach vorne hinaus aus dem Tal. Wenn ihr genau schaut, dann könnt ihr im Abstieg immer wieder das Otto-Kandler-Haus am Bergkamm sehen. Seine Silhouette hebt sich vom Himmel exakt ab.

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Unten im Tal angelangt, überqueren wir den Bach und folgen unserem Hinweg bis zum Auto.

Noch viel mehr von dieser Wanderung wie Wanderkarte, GPS-Track und viele Fotos unter: www.diereisereporter.at

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