Ausflugsverkehr und Grenz-Wartezeiten am Wochenende . Schon die beiden vergangenen Reisewochenenden zeigten, dass bislang die großen Dramen im Transitverkehr ausgeblieben sind. Auch dieses Wochenende (18. und 19. Juli) beginnen zwar in einigen deutschen Bundesländern die Ferien, kilometerlange Staus wird es laut ÖAMTC aber keine geben.

Erstellt am 16. Juli 2020 (10:19)
Symbolbild
APA (Archiv)

Sehr wohl ist aber mit Grenzwartezeiten wegen verstärkter Kontrollen zu rechnen. Besonders in Kärnten vor dem Karawanken Tunnel (A11), in der Steiermark auf der Pyhrn Autobahn (A9) vor Spielfeld und vor dem burgenländisch-ungarischen Übergang Nickelsdorf (A4) sind Wartezeiten von bis zu einer Stunde jederzeit möglich.

Einen weiteren Stau-Hotspot bildet laut ARBÖ auch die Westautobahn (A1) im Raum Walserberg in Richtung Deutschland. Urlaubsfahrer sollten am Weg über das „Deutsche Eck“ ebenfalls Verzögerungen einkalkulieren.

Auch der Westen Österreichs bleibt von längeren Fahrzeugkolonnen nicht verschont. Staus auf der Inntalautobahn (A12) im Raum Innsbruck, der Brennerautobahn (A13) in Richtung Brennerpass und auf der Fernpassstraße (B179) vorm Grenztunnel Füssen scheinen auch dieses Wochenende unvermeidbar.

Auch auf den Zufahrten zu den Erholungsgebieten müssen Verzögerungen einkalkuliert werden. Der ÖAMTC rechnet vor allem mit starkem Zustrom zu den Seengebieten. Vom Bodensee, über die Kärntner Seen, dem Salzkammergut, bis zum Neusiedlersee werden die Zu- und Abfahrten bei Schönwetter belastet sein.

Generell wird es ein reges Verkehrswochenende werden, und ein defektes Fahrzeug kann schon zu Staus führen. Die von früher bekannten kilometerlangen Blechkolonnen Richtung Süden werden uns laut ÖAMTC aber erspart bleiben.

Der ARBÖ Tipp: „Die Urlaubsfahrt sollte gut überlegt und geplant sein. Fahren Sie, wenn andere rasten. Rasten Sie, wenn andere fahren. Überprüfen Sie vorm Start in die Ferien den Tankfüllstand und die Klimaanlage. Fahrten mit einem abgelaufenen „Pickerl“ können im Ausland zu massiven Problemen führen. Vergessen Sie nicht, spätestens alle zwei Fahrstunden eine Pause einzulegen. Damit Sie die Pausen sinnvoll koordinieren können, bietet der ARBÖ die Broschüre „Tanken & Rasten“ online und in allen ARBÖ Prüfzentren an. Hier finden Sie alle Tankstellen, Restaurants, Kinderspielplätze, Unterkünfte, uvm. direkt an der Autobahn", meldet Jürgen Fraberger, Leiter des ARBÖ Informationsdienstes.