Wo schon Radetzky und Franz Josef Advent feierten. Das historische Zentrum von Olmütz, in dem schon Feldmarschall Radetzky und Kaiser Franz Josef mehrere Monate verbrachten, verwandelt sich heuer wieder einen Monat lang in ein faszinierendes Weihnachtsdorf.

Erstellt am 05. November 2019 (00:01) – Anzeige
Magistrát města Olomouce

Die Olmützer Weihnachtsmärkte haben in den vergangenen Jahren zahlreiche Auszeichnungen gewonnen. Und auch heuer hat die Stadt für ihre winterlichen Besucher einige attraktive Attraktionen vorbereitet. U. a. wird die Fläche des Weihnachtsmarktes ausgeweitet. Besucher wird heuer erstmals aber nicht nur eine der zahlreichen Punschsorten, die am Weihnachtsmarkt ausgeschenkt wird, wärmen, sondern auch der Gedanke, dass der Adventmarkt einen Schritt ökologischer geworden ist. Und zwar auf Grund der Einführung eines Pfandheferl-Systems.

Der Olmützer Adventmarkt mit seinen über 100 Christkindlständen voller handwerklicher Produkte, duftender und schmackhafter Produkte aus der regionalen traditionellen Gastronomie und mit den beliebten Punschsorten, erstreckt sich traditionell über den Oberen und Unteren Ring. Gerade die Tatsache, dass es nirgendwo sonst in Europa so viele unterschiedliche Punsch-Variationen auf einem Fleck  zu kosten gibt, zieht jedes Jahr zahlreiche Besucher in die Hanna-Metropole. Punsch kann man in Olmütz aber nicht nur verkosten, man kann hier auch einem eigenen Punsch-Pfad folgen, der Besucher zu den interessantesten Angeboten führt.

Das Haupt-Kulturprogramm geht am Oberen Ring über die Bühne. Auf der Hauptbühne treten tagtäglich zahlreiche Musikgruppen aller Stilrichtungen auf. Das Portfolio reicht von Folkgruppen über Folklore-Auftritte bis zu Popmusik und Adventliedern. Ein weiterer Anziehungspunkt ist das historische Karussell und die Christkindlpost, wo kleine Besucher ihre letzten Wünsche an das Christkind deponieren können.

Die größte Attraktion am Unteren Ring ist die öffentliche Eislauffläche, die vor den barocken Palästen eine einzigartige und unverwechselbare Atmosphäre und einen märchenhaften Zauber heraufbeschwört. Neu in diesem Jahr ist die Flächenerweiterung des Weihnachtsmarktes, auf der erstmals ein „russiches“, bzw. eher ein „Olmützer“ Riesenrad mit einer Höhe von rund 33 Metern stehen wird. Es wird seinen Fahrgästen einen unikaten Ausblick auf das weihnachtliche Olmütz offenbahren. Außerdem wird es erstmals einen kleinen zoologischen Garten für alle kleinen Besucher geben.

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Die zweite interessante Neuigkeit im heurigen Jahr ist das erhöhte ökologische Bewusstsein. Zum ersten Mal bieten die Veranstalter Pfand-Keramikheferl für den Punsch an. Jene, die Einwegbecher bevorzugen, erhalten Becher aus Papier und Wachs.

Die Olmützer Advertmärkte beginnen am 22. November, das Kulturprogramm ist bis zum 22. Dezember vorbereitet. Die Eislauffläche, das Karussell sowie eine Mehrheit an Ständen werden bis Jahresende in Betrieb sein.

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Olmütz, die einstige Hauptstadt Mährens, ist jene Metropole, die nach Prag das zweitgrößte Denkmalschutzgebiet im ganzen Land aufzuweisen hat. In den Jahren 1829 bis 1831 regierte hier der kaiserliche Feldmarschall Radetzky, dessen Gedenktafel auf einem Haus am Oberen Ring zu finden ist. Eine weitere wichtige historische Begebenheit in der bewegten Geschichte der Stadt ist die Tatsache, dass der junge Kaiser Franz Josef I., der längst dienende Kaiser, hier sein Kaiseramt angetreten hat. Besucher des Adventsmarkts erblicken zu Jahresende auch als Erste die renovierte Riesen-Sonnenuhr, deren Motiv auf die Nähe der Stadt Olmütz zum Wiener Kaiserhof erzählt.

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Warum also nicht auch einmal die magische Adventstimmung dort erleben, wo in der Geschichte schon bedeutende Persönlichkeiten den Zauber der Vorweihnacht verspürt haben?

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Mehr Infos und kostenlose Broschüren: Tschechische Zentrale für Tourismus, Tel. 01/89 202 99; Mail: wien@czechtourism.com, www.czechtourism.com und www.tourism.olomouc.eu