Stürze vermeiden . Im Laufe der Zeit nehmen Einschränkungen zu, die Gefahr von Stürzen – auch in den eigenen vier Wänden – kann steigen.

Erstellt am 03. Juli 2019 (00:01) – Anzeige
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Im Alter können Dinge, die man sein Leben lang benutzt hat, problematisch werden. Wie beispielsweise Teppiche, deren Rand sich aufbäumt, oder Schuhe, aus denen man leicht rausrutschen kann.

So lange wie möglich in den eigenen vier Wänden bleiben. Das wollen die Niederösterreicher. Lange Zeit ist das für viele auch möglich. Im Laufe der Jahre aber nimmt, das verrät www.gesundheit.gv.at, die Muskelkraft ab, die Beweglichkeit, das Hören und das Sehen werden eingeschränkt. Auch Kreislaufprobleme und Schwindel können auftreten.

Mit gesundheitlichen Problemen kann die seit Jahren gewohnte Umgebung plötzlich gefährlich werden. Senioren sind zwar sehr vorsichtig, haben aber häufig Unfälle. Die größte Gefahr ist zu stürzen.

Passiert tatsächlich ein Unfall, kommt ein weiteres Problem hinzu: Die meisten älteren Menschen leben allein oder zu zweit in ihrer privaten Wohnung oder ihrem Haus. Das bedeutet, dass vielleicht niemand da ist, der nach einem Sturz helfen kann oder selbst nicht mehr kräftig genug ist zu helfen.

Im Bad, am Gang und im Wohnzimmer

Was man vorbeugend tun kann, um Stürze zu verhindern?

Um Stürzen vorzubeugen, kann man rechtzeitig damit beginnen, sich zu bewegen, um Balance, Kraft und Ausdauer aufzubauen beziehungsweise zu erhalten.

Im Badezimmer kann man rutschfeste Matten vor und in der Badewanne oder Duschtasse verwenden. Gummimatten mit Saugnäpfen können schnell montiert werden und bieten laut www.gesundheit.gv.at auch nassen Füßen Halt.

Haltegriffe in der Dusche, bei der Wanne und beim WC reduzieren die Sturzgefahr und verhindern Verletzungen. Falls dennoch etwas passiert, ist es wichtig, dass Helfer schnell zu Hilfe kommen können, daher sollten Badezimmer- und WC-Türen nach außen aufgehen.

Anti-Rutsch-Streifen können Teppiche rutschfest machen. Zur plötzlich unüberwindbaren Hürde können erhöhte Türschwellen werden. Kabel, die quer durchs Zimmer liegen, können zu Stolperfallen werden. Manchmal passieren Unfälle, weil man zu wenig sieht. Oft hilft dabei einfach nur mehr Licht. Nachtlichter können dabei beispielsweise den nächtlichen Weg zur Toilette sicherer machen.

Hilfswerk NÖ

Wer wandern geht, braucht festes Schuhwerk. Passende Schuhe braucht man aber nicht nur am Berg, sondern auch zuhause. Immerhin kann man mit wackeligen Schuhen an den Füßen schon beim Aufstehen aus einem Sessel umknicken.