Was den Bienen besonders gut schmeckt. Im Naturgarten helfen Nützlinge mit! Insekten wie Hummeln, Wildbienen, Florfliegen und viele andere tragen zur Bestäubung von Gemüse- und Obstpflanzen bei oder ernähren sich von Schadinsekten wie Blattläusen. Doch Nützlinge benötigen von Frühjahr bis Herbst blütenreiche Gärten, um überleben zu können.

Von Redaktion noen.at. Erstellt am 23. Juni 2019 (06:50)
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„Natur im Garten“ hat die Top 5 der beliebtesten Bienenfutterpflanzen zusammengestellt.

Blühende Stauden und Gehölze sorgen für farbenfrohe Gärten und erfreuen gleichzeitig unsere Sinne. Aber sie können noch viel mehr. „Blütenreiche Gärten locken zahlreiche Insekten wie Bienen, Käfer oder Fliegen an und erhöhen die Artenvielfalt in Ihrem Garten. Sie garantieren als wichtige Bestäuber nicht nur ein biologisches Gleichgewicht, sondern auch reiche Ernten“, erklärt Katja Batakovic, fachliche Leiterin von „Natur im Garten“, welche die Top 5 der beliebtesten Pflanzen für Bienen verrät:

„Lavendel, Schafgarbe, Natternkopf, Thymian und Dost sind die beliebtesten Pflanzen für Bienen und bringen das ganze Jahr Farbe in Ihren Garten.“

Das Frühjahr ist bestens geeignet, um Stauden- und Blumenbeete mit ökologisch wertvollen Pflanzen zu ergänzen. Es gibt wahre Insektenmagneten, die bei Blütenbesuchern besonders beliebt sind. Honigbienen, Hummeln und Wildbienen mögen besonders Lippenblütler, wie z.B. Salbei und Rachenblütler wie Königskerzen. Schmetterlinge hingegen brauchen Nektar, den sie in tiefen engen Blütenröhren von Nelken, Phlox und Sommerflieder finden. Nachtfalter weiden sich an Nachtkerze oder Wunderblume. 

Um viele bestäubende Gäste in den Garten zu locken, ist also eine Vielfalt an Blüten wichtig. Sorgt für viele verschiedene blühende Stauden und Gehölze, denn je mehr Blüten in einem Garten vorhanden sind, desto mehr Insekten werden satt. Um diese durch das Jahr zu bringen, ist außerdem ein flächendeckendes Blütenangebot vom Frühjahr bis zum Herbst erforderlich.