Mit Leuchtkraft gegen die Schneckenplage. Glühwürmchen leuchten für uns Menschen wunderbar romantisch. Doch im Reich der Schnecken sind sie gefürchtet: Ihre Larven beißen kräftig zu und verspeisen die schleimige Beute.

Von Redaktion noen.at. Erstellt am 10. Juli 2019 (13:59)
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Wodurch diese faszinierenden Tiere gefördert werden und an welchen Orten sie zu beobachten sind, informiert "DIE UMWELTBERATUNG".

Glühwürmchen sind Indikatoren für gut strukturierte, naturnahe Lebensräume. „Eine Voraussetzung dafür, dass die Lebensräume der Glühwürmchen erhalten bleiben, ist naturnahes Gärtnern – also keine Pestizide einsetzen, bei der Pflanzenauswahl auf die Vielfalt achten und auch Wildpflanzen wachsen lassen“, erklärt Mag.a Sophie Jäger-Katzmann, Gartenexperpertin von DIE UMWELTBERATUNG. Wenn dann noch die künstliche Gartenbeleuchtung auf ein Minimum reduziert wird, umso besser!

Romantisch und nützlich

Das romantische Leuchten ist ein Zeichen dafür, dass die Glühwürmchen „anbandeln“. Männchen und Weibchen finden durch Leuchtzeichen zueinander. Glühwürmchen erfreuen nicht nur unser Gemüt, sie sind auch nützlich. Glühwürmchenlarven vertilgen alle Arten von Schnecken. Die Opfer werden mit mehreren Giftbissen überwältigt, oft meterweit bis zu einem geschützten Fressplatz geschleppt und dort in Ruhe verspeist.

DIE UMWELTBERATUNG erhebt Glühwürmchenvorkommen in Wien. BeobachterInnen können unter der Hotline 01 803 32 32 anrufen und den UmweltberaterInnen mitteilen, wo sie Glühwürmchen entdeckt haben. Viele Glühwürmchen leuchten an bekannten Ausflugszielen. Romantische Plätze an lauen Sommerabenden sind z.B. Prater, Dehnepark, Gspöttgraben und Maurer Berg

www.umweltberatung.at/gluehwuermchen.