Staudentraum für fleißige Bienchen und samtige Brummer. Kürzlich wurde für Niederösterreich eine erfreuliche Entdeckung gemeldet: die Sandhummel (Bombus veteranus) konnte nach über zehn Jahren wieder nachgewiesen werden.

Von Redaktion noen.at. Erstellt am 11. September 2019 (15:00)
Wolfgang Schweighofer

Durch naturnahe, vielfältige Gestaltung der Gärten können wir aktiv zum Schutz unserer zahlreichen Wildbienenarten beitragen. Jetzt im Herbst ist die ideale Zeit, um ein Staudenbeet anzulegen. Greift beim Kauf bewusst zu heimischen Pflanzenarten und achtet  bei der Komposition des Staudentraums auf gestaffelte Blühzeiten. Ein reich gedecktes Blütenbuffet kommt uns selbst direkt zugute, denn Wildbienen zählen zu den fleißigsten Bestäubern im Garten und sorgen so für eine reiche Obst- und Gemüseernte.

„Werden auch gezielt Nahrungspflanzen und Nistplätze für spezialisierte Arten angeboten, können selbst im städtischen Gebiet bis zu 100 der fast 700 in Österreich heimischen Wildbienenarten in den Garten gelockt werden“, erklärt Katja Batakovic, fachliche Leiterin von „Natur im Garten“.

In Niederösterreich sind über 2.500 Pflanzenarten zuhause. In ihrer gegenseitigen Anpassung ist unsere heimische Flora und Fauna perfekt aufeinander abgestimmt. Manche Wildbienenarten sammeln den Pollen für ihren Nachwuchs von einer einzigen Pflanzenart und sind damit auf deren Vorkommen angewiesen.