Erstellt am 17. Mai 2018, 13:39

von Christiane Buchecker

Energie-Tipp: Tondachziegel mit Powerkern. Photovoltaik einmal ganz anders, nämlich integriert in hochwertige Tondachziegel: Dieses System ist sicher, leistungsstark und auch ästhetisch ansprechend.

EDS-Tondachziegel mit integrierter Photovoltaik: leicht verlegbar und kaum sichtbar.  |  EDS

Ganz am Anfang war die Idee eines „Daniel Düsentrieb“ aus der Schweiz mit einem Faible für Energieautarkie. In Folge wurde das Schweizer Unternehmen „Gasser Ceramic“ auf den Erfinder und seine innovativen Ideen aufmerksam und es folgten Monate und Jahre voller Tüftelei und Forschung. Das Endergebnis mit Marktreife: ein Tondachziegel mit integrierter Photovoltaik!

„Diese Art der Stromproduktion hat viele Vorteile“, erzählt Christian Bauer. Ihm, seit 25 Jahren Unternehmensberater, und seinem Bruder Arnold hat es dieses neue Produkt in Sachen Energie so angetan, dass sie 2013 mit der Firma „EDS“ die internationale Vertriebsplattform für die „Stromdachziegel“ gegründet haben.

Christian Bauer mit seinen EDS-Energie-Tondachziegeln.  |  NOEN

Welche Vorteile genau? Zum einen ist da die Sicherheit, die durch eine ausgefeilte und hochmoderne Niedrigspannungstechnologie (maximal 8,4 Volt pro Modul) und ein patentiertes Sicherheitssystem zur Systemabschaltung gewährleistet ist. Maximal ist auch
die Energieausbeute. Dafür verantwortlich sind die monokristallinen Siliziumzellen (+25 Prozent Wirkungsgrad), der Einsatz von Bypassdioden (+25 Prozent), die Reduktion des Leistungsabfalles bei Verschattung und das Ziegelkühlsystem.

Was noch für die Tondachziegel mit Photovoltaik-Kern spricht, sind ästhetische Aspekte. „Die kaum sichtbare Integration der Module in die Dachfläche eignet sich bestens für Orts- und Landschaftsschutzzonen“, weiß Bauer. Aber nicht nur dorthin passen sie perfekt. Alle, die auf bauästhetische Gesichtspunkte wert legen, für die ist das EDS-Energie-Dach-System perfekt.

EDS-Tondachziegel mit integrierter Photovoltaik: leicht verlegbar und kaum sichtbar.  |  EDS

Was es unbedingt für das System braucht, ist eine Neigung des Daches von mindestens zehn Grad. Dann kann es mit dem Verlegen auch schon losgehen, es kann von jedem Dachdeckerfachbetrieb übernommen werden, einfache Steckvorrichtungen machen das möglich.

Was gibt es noch zu sagen? Begehbar ist das Photovoltaikdach auch, gesonderte Reinigungsmaßnahmen sind nicht erforderlich, Hagel und Sturm auch kein Problem. Und: „Es gibt dafür auch Fördergelder“, so Christian Bauer voller Begeisterung und Tatendrang.

Man merkt, dieser ganz spezielle Dachziegel ist sein „Energiebaby“. Und nun muss er auch schon zum nächsten Termin: Der Besitzer einer noch stromlosen Burg ist auf das Produkt aufmerksam geworden und interessiert sich für ein neues EDS-Strom-Dach ... www.edach.at

Mehr zum Thema "EnergieGeladen" lest ihr im Extra, das ab 23. Mai der NÖN beiliegt. 

NÖN

Von der NÖN-Sonderjournal-Redaktion