Wildkräuter in Niederösterreich: Wo ihr sie findet & wie ihr sie nutzt

Erstellt am 23. August 2022 | 14:51
Lesezeit: 2 Min
Schafgarbe
Die Schafgarbe ist in Niederösterreich häufig zu finden. Sie beinhaltet Bitterstoffe und wirkt zum Beispiel im Tee verdauungsanregend.
Foto: Joshua Woroniecki auf Pexels
Direkt vor der Haustüre findet sich die vielseitige Kräuterwelt. Seit der Antike befasst die Menschheit sich mit Wildkräutern. Historische Personen wie Paracelsus oder Hildegard von Bingen arbeiteten schon mit der Kraft der Pflanzen.

Wildkräuter oder Unkraut, wie es manche nennen, finden sich in Niederösterreich zuhauf. Dafür braucht man noch nicht mal weit gehen – vor der Haustüre wartet oft schon eine blühende Welt. Meist wird man am Wegrand oder auf einer naturbelassenen Wiese fündig. In Niederösterreich gibt es über 300 wildwachsende Kräuter. Je nach Jahreszeit oder klimatischen Bedingungen findet man verschiedene Sorten. Zum Beispiel fände man im pannonischen Klima in der Wachau andere Kräuter als im Dunkelsteinerwald, erklärt Wildkräuterexpertin Elke Wallner-Zeinzinger im NÖN-Gespräch.

Im Frühling, Sommer und Herbst befinden sich die Pflanzen in jeweils verschiedenen Stadien. Im Frühjahr versprechen die Wildkräuter besonders viel Grünkraft, im Sommer erreichen sie ihren höchsten Entwicklungsstand und ihre Kraft liegt in der Blüte. Eines der im Jahreszyklus als erstes treibende Wildkraut ist zum Beispiel der Bärlauch. 

Andere heimische Wildkräuter, die man in Niederösterreich findet, sind die Schafgarbe, die Melde, der Spitzwegerich, der Beifuss, die Brennessel, die Ringelblume. Ob für den Tee, die Suppe, zur Herstellung von Naturkosmetik oder zum Räuchern – die Welt der heimischen Kräuter hat einiges zu bieten.

Im Podcast mit Elke Wallner-Zeinzinger haben wir herausgefunden, welche Wildkräuter in Niederösterreich zu finden sind und wie man sie einsetzen kann: