Erstellt am 17. Mai 2018, 05:15

von Sophie Kronberger

Auszeichnung für architektonische Vorzeigeprojekte. Architektonische Vorzeigeprojekte in puncto Design und Innovation werden jedes Jahr vom Land Niederösterreich prämiert. Einige von ihnen stellt Sophie Kronberger hier vor.

Das Weingut Alzinger in Unterloiben wurde vom Kremser Architekten Thomas Tauber geplant. Der Wirtschaftstrakt und die Mitarbeiterunterkunft des Weingutes wurden miteinander verschmolzen und bilden eine homogene Einheit, die sich ideal in den historischen Gebäudekern in der Wachau einfügt. Großer Wert wurde auch auf Nachhaltigkeit und Ressourcenschonung gelegt.  |  Thomas Kirschner

Es ist der älteste Architekturpreis des Bundeslandes. Bereits seit 1955 wird die „Verleihung von Anerkennungen für vorbildliche Bauten im Land Niederösterreich“ vergeben. Bauliche Anlagen unterschiedlichster Art wie Ein- und Mehrfamilienhäuser, Geschäftshäuser, Betriebsstätten und öffentliche Gebäude wurden und werden hier prämiert. Architekten, Ziviltechniker und Baumeister können ihre abgeschlossenen und „vorbildhaften“ Projekte einreichen.

Die Wohnhausanlage Propsteigasse befindet sich in Zwettl und wurde von Horst Zauner von zauner | architektur geplant. Anstelle eines Altbaus fügen sich nun vier weiße kubische Baukörper in die Landschaft ein. Die Zwischenräume wurden genützt, um Platz für Terrassen zu machen. Und durch die verschränkte Ausrichtung der Baukörper dringt optimal Tageslicht in das Innere der Wohneinheiten ein. Die sieben Wohnungen bieten zudem einen wunderbaren Ausblick auf die Zwettler Altstadt.   |  Martin Kitzler

2017 konnten neun zukunftsträchtige Bauvorhaben die Jury überzeugen. Kriterien waren beispielsweise Nachhaltigkeit, Innovation oder eine perfekte Nützung der umliegenden Landschaft. Im Herbst dieses Jahres wird der Preis zum mittlerweile 53. Mal vergeben. Zeitgemäße und heimische Architektur bekommt so die Anerkennung, die sie verdient. 

Die Wohnhausanlage Biedermannsdorf im Bezirk Mödling besticht schon auf den ersten Blick durch Innovation. Der viergeschoßige Flachdachkörperbau mit 27 Wohneinheiten fügt sich elegant in die bestehende Siedlungsstruktur in Biedermannsdorf ein. Besonderheiten sind die gestaffelte Außenfront und die rundumlaufenden Balkone. Die Planer von g.o.y.a. ZT Wien legten großen Wert auf hochwertige Materialien wie etwa Granit, die eine schlichte Eleganz ausstrahlen.  |  Kurt Hörbst

von Sophie Kronberger/NÖN-Sonderjournal-Redaktion