Ab ins Beet mit den Frühjahrsblühern. Ob Narzissen, Tulpen, Winterlinge, Blausterne oder Schneeglöckchen – Zwiebelpflanzen läuten den Frühling ein und zaubern die ersten Farben in die Beete.

Von Redaktion noen.at und Redaktion bvz.at. Erstellt am 16. September 2019 (15:30)
APA (dpa)

Pflanzt diese jetzt ein, damit sie noch einwurzeln können. Sie erfreuen nicht nur unser Auge, sondern bieten auch wichtige erste Nahrung für Wildbienen. „Natur im Garten“ hat die wichtigsten Tipps für euch zusammengefasst.

Die richtige Pflanztiefe

„Einer einfachen Faustregel nach sollte das Pflanzloch etwa doppelt bis dreimal so tief sein, wie die Zwiebel hoch ist. Die Pflanztiefe muss dabei nicht exakt eingehalten werden. Die meisten Zwiebelpflanzen besitzen sogenannte Zugwurzeln, mit welchen sie ihre Lage im Boden noch regulieren können“, erklärt Katja Batakovic, fachliche Leiterin von „Natur im Garten“.

Besonders natürlich wirkt die Pflanzung, wenn ihr die Blumenzwiebel mit einem lockeren Wurf ausstreut und dann dort einpflanzt, wo sie liegen bleiben. Generell werden immer kleine Grüppchen zusammengesetzt, um ein schönes Bild zu erzielen. Große Zwiebeln werden in 3er oder 5er Gruppen gelegt, bei kleinen dürfen ruhig mehrere beieinander stehen. Um die Pflanzen vor Wühlmäusen zu schützen, könnt ihr die Blumenzwiebel auch in engmaschige Drahtkörbe legen und mitsamt dem Drahtkorb einpflanzen.

Direkt nach Kauf pflanzen

Pflanzt Blumenzwiebel am besten direkt nach dem Kauf. Hebt hierfür das Pflanzloch mit entsprechender Tiefe aus und lockert den Boden. Arbeitet bei schweren Böden etwas grobkörnigen Quarzsand ein, denn Blumenzwiebel vertragen keine Staunässe. Streut in das ausgehobene Loch etwas reifen Kompost. Legt die Blumenzwiebel, wenn ersichtlich, mit der Spitze nach oben in das Pflanzloch. Zuletzt wird das Loch mit humusreicher Gartenerde aufgefüllt,  das Substrat leicht angedrückt und angegossen.

Tipp: Legt Winterlinge vor dem Pflanzen über Nacht in Wasser ein.