Wege raus aus der Wegwerfgesellschaft

Erstellt am 06. Juli 2020 | 11:29
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pet-flaschen plastikflaschen plastik symbolbild
Auch Österreich könnte ein Einweg-Pfandsystem auf PET-Flaschen einführen. Staaten wie Norwegen haben ein solches bereits etabliert.
Foto: Shutterstock.com/Teerasak Ladnongkhun
Leben im Überfluss bedeutet hohen Ressourcenverbrauch. Im KLEINEN 3 x 3 zeigt "Die Umweltberatung", wie es sich mit weniger besser lebt.

Weniger Textilien

  • Mode aus ökologischen Materialien: Weniger kaufen, aber in guter, fairer Qualität
  • Ändern oder ändern lassen: Zu groß, zu eng, der Schnitt ist nicht mehr modern, die Naht geht auf — das lässt sich ändern! Im Reparaturnetzwerk gibt es Hilfe von Profis. Ihre Adressen und Termine von Näh- und Upcycling-Workshops gibt es auf der Website des Reparaturnetzwerks. www.reparaturnetzwerk.at
  • Gebrauchte Kleidung kaufen oder weitergeben: Adressen für Tausch und Secondhand-Waren gibt es hier: www.wenigermist.at/kaufen-tauschen-teilen

Weniger Elektrogeräte

  • Reparieren und reparieren lassen: Oft ist es nur eine Kleinigkeit, die repariert gehört, und das Elektrogerät läuft wieder viele Jahre lang. Die Profis des Reparaturnetzwerks reparieren das und stehen außerdem in Reparatur-Cafés und Workshops mit Rat und Tat zur Seite: www.reparaturnetzwerk.at
  • Secondhand-Ware oder einfach ausborgen statt kaufen: Geräte, die nur selten gebraucht werden, kann man einfach ausborgen! Leihgeräte sind gut gewartet und nehmen zuhause keinen Platz weg. 
  • Langlebige Qualität kaufen: Langlebigkeit von Geräten beginnt beim Einkauf. Ein einleuchtendes Beispiel sind fix verbaute LED-Lampen: Sobald die Lampen kaputt sind, muss die ganze Leuchte weggeschmissen werden. Daher ist es wichtig, beim Leuchtenkauf auf austauschbare Lampen zu achten. 

Weniger Plastik

  • Trinken ohne Plastik: Mineralwasser gibt es in Mehrweg-Glasflaschen zu kaufen. Und Sodawasser lässt sich mit einem Sodagerät zuhause leicht selbst herstellen. Die Einweg-PET-Flaschen sind also überflüssig.
  • Einseifen ohne Plastik: Feste Seife braucht keine Plastikverpackung, ist viel ergiebiger als Duschbad und Flüssigseife und pflegt die Haut, ohne sie auszutrocknen.
  • Einkleiden ohne Plastik: Textilien aus Kunstfasern sind zwar günstig, aber sie bringen uns zum Schwitzen und verursachen Mikroplastik – denn bei jedem Waschgang gelangen winzige Plastikteilchen ins Abwasser. Also besser zu Naturmaterialien greifen!
  • 45 Tipps zur Plastikvermeidung bietet "Die Umweltberatung" auf www.umweltberatung.at/plastik