Bezirk Gänserndorf trauert um Karl Gruber

Erstellt am 06. Oktober 2022 | 12:26
Lesezeit: 2 Min
440_0008_8491120_mar41stadt_gruber_2012.jpg
Wenige Tage vor der Pensionierung 2012: Bezirkshauptmann Karl Gruber in seinem Büro in Gänserndorf.
Foto: Schindler
Ehemaliger Bezirkshauptmann verstarb plötzlich und unerwartet im 73. Lebensjahr.

Er galt als ausgezeichneter Jurist, angenehmer Gesprächspartner und in Bezug auf seine Mitarbeiter als fürsorglicher Chef: Karl Gruber, von 1. Jänner 1998 bis 30. November 2012 Bezirkshauptmann von Gänserndorf. Am Montag schloss er für immer seine Augen.

Die Todesursache ist nicht bekannt, nur so viel: Er starb nach kurzer schwerer Krankheit im 73. Lebensjahr in seiner Heimatgemeinde Rohr im Gebirge (Bezirk Wiener Neustadt). Grubers größte Herausforderung während seiner Amtszeit war zweifellos das verheerende March-Hochwasser 2006, bei dem Teile von Dürnkrut und Angern in der Flut versanken.

Bei den Bürgermeistern des Bezirks genoss der Behördenchef über die Parteigrenzen hinweg hohes Ansehen. Deshalb überreichten ihm diese zu seiner Pensionierung auch einen eigenen Wappenring, über den sich Gruber sehr freute.