Kahlschlag: Bürger sind empört. Gegenüber dem Aderklaaer Friedhof wurden zahlreiche Bäume geschnitten. VP-Bürgermeister Bernhard Wolfram beruft sich auf ein Gutachten des Landesförsters.

Von Robert Knotz. Erstellt am 12. Mai 2018 (05:35)
Die kahlgeschlagene Fläche gegenüber dem Friedhof Aderklaa sorgt für Unmut unter den Bürgern.
Hellmann

Renate Hellmann ärgert sich über zahlreiche gefällte Bäume gegenüber dem Friedhof: „In einer Gegend, die mit Feinstaub und starkem Wind zu kämpfen hat, kommt Bäumen in Zeiten des Klimawandels als CO -Speicher und Schutz für Tiere große Bedeutung zu. Da ist so eine Rodung unverantwortlich“, meint die Aderklaaerin.

Sie fragt sich, ob so die Vorstellung der Politik von Umweltschutz und Nachhaltigkeit aussieht. VP-Bürgermeister Bernhard Wolfram beschwichtigt: „Ursprünglich wollten wir den Forst nur bereinigen. Allerdings wurde uns von einem Förster der Landwirtschaftskammer in einem Waldgutachten bescheinigt, dass ein Kahlschlag sinnvoller wäre, weil der Altbestand bereits hohl war. Es werden wieder neue Bäume gesetzt.“

Laut Ortschef handelt es sich nicht um eine Rodung, da die Fläche schließlich wieder aufgeforstet wird.