Deckeneinsturz durch Schwelbrand. Feuer dürfte sich schon länger ausgebreitet haben. Ursache ist unklar.

Von NÖNat Online-Team. Erstellt am 20. April 2019 (08:26)

Zu einem Großeinsatz kam es am Freitag, 19. April, gegen 19 Uhr beim alten EPG-Haus in Gösting am Rande des Steinberges. Aus unbekannter Ursache war ein Schwelbrand ausgebrochen, was einen teilweisen Deckeneinsturz zur Folge hatte.

Beim Eintreffen der Einsatzkräfte brannte es im Untergeschoß sowie im Obergeschoß. Zwei Atemschutztrupps (Maustrenk + Zistersdorf) nahmen einen Innenangriff am Dachboden vor, ein Atemschutztrupp (Neusiedl) die Brandbekämpfung im Untergeschoß. Da einige Brandherde nicht erreichbar waren, wurde auch teilweise das Dach geöffnet.

Der erste Löschangriff zeigte rasch Wirkung, und innerhalb kurzer Zeit war der Brand unter Kontrolle. Mittels Wärmebildkamera wurden Glutnester aufgespürt, Deckenteile mussten entfernt werden. In der Zwischenzeit wurde ein Atemschutzsammelplatz aufgebaut, die leeren Flaschen von der FF-Loidesthal gefüllt.

Die Straße wurde von der Polizei für den Verkehr gesperrt, eine Umleitung eingerichtet. Die Brandursache ist momentan noch völlig unklar, das alte Haus ist unbewohnt, Stromanschluss gibt es keinen. Das Feuer dürfte schon vor geraumer Zeit ausgebrochen und unentdeckt geblieben sein. Kurz vor 22 Uhr rückten nach einer Brandwache die letzten Einsatzkräfte wieder ein. Insgesamt standen fünf Feuerwehren im Einsatz.