Neujahrsempfang: Kindergarten im Zeitplan. Zubau wird alle Stückerl spielen. Zudem steht heuer auch die Errichtung von Auffangbecken auf der Agenda.

Von Edith Mauritsch. Erstellt am 22. Februar 2019 (04:20)
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Beim Jahresrückblick der Gemeinde: VP-Bürgermeister Erich Hofer, Dechant Kazimierz Wiesyk, Multi-Media-Profi Erich Mladensich, Gemeinderat Christoph Reiter-Havlicek, Vizebürermeisterin Michaela Schneider, Ehrenbürgerund Ex-Bürgermeister Ferdinant Fürhacker, Kindergartenleiterin Marianne Wanderer, Wirtschaftskammer-Obmann Andreas Hager und Diakon Gerhard Widhalm.

Nach Ballsaison und Semesterferien lud die Gemeinde mit VP-Bürgermeister Erich Hofer zum Jahresrückblick und zur Vorschau. Der gut gefüllte Gemeindesaal zeugte von regem Interesse der Bevölkerung. Einige große Projekte werden den Ort im heurigen Jahr beschäftigen. Hofer hat einen klaren Standpunkt: „Wir möchten den Nahversorger im Ortskern erhalten und haben uns auch an der Förderung beteiligt.“ Nach langen Verhandlungen scheint das Projekt jetzt auf Schiene zu sein (die NÖN berichtete). Zwei Nachbargrundstücke wurden angekauft, mit einer Verkaufsfläche von rund 400m2 soll ein zeitgemäßer Markt geschaffen werden. Der Ortschef hofft auf einen Baubeginn in der zweiten Jahreshälfte.

Schon sehr viel weiter sind zwei andere Vorhaben: Der Zubau des Kindergartens wird Platz für die vierte Gruppe sowie Raumreserven für künftige Entwicklungen aufweisen. Im Zuge des Baus wird unter anderem auch die Küche auf Stand gebracht. In der neuen Wohnhausanlage auf den „Seitergründen“ hat die Gemeinde Räumlichkeiten im Eigentum angekauft, die schon bald die Ärztegemeinschaft beherbergen werden. Die neue Ordination ist großzügig bemessen und natürlich barrierefrei. Zum Thema Hochwasserschutz stehen Auffangbecken im Hühnertal und am Schweinbarther Berg auf der Agenda, wobei bei Letzterem auch eine Verschwenkung der Straße zur Geschwindigkeitsreduzierung angedacht wird. Sanierungen von Gemeindestraßen samt erforderlichen Einbauten sind in den Kommunen sowieso „Tagesgeschäft“.

Auch Straßenbau spielt eine wichtige Rolle

Zwar kein Gemeindeprojekt, aber dennoch wesentlich ist der zweite Bauabschnitt der Sanierung der L 12, der ab Juni in Angriff genommen wird. Neben der Fahrbahnerneuerung wird auch in einen Kreisverkehr bei der Einmündung der L 3034 sowie die Neuerrichtung der Brücke über den Sulzgraben investiert. Rund 2,6 Millionen Euro nimmt das Land dafür in die Hand. Apropos Kreisverkehr: Dass es jetzt bei der Ortsausfahrt L 3032 einen solchen gibt, ist auch der großzügigen Baukostenbeteiligung von Gas Connect und OMV Austria zu verdanken.

Eine Erfolgsgeschichte ist das Projekt „e-GO Auersthal“. Vor fünf Jahren gestartet, sind heute bereits insgesamt 33 Elektro-Autos in der Gemeinde registriert. Seit dem Vorjahr sorgt auch eine Photovoltaikanlage am Dach des Gemeindeamtes für Strom.