Entwarnung wilder Gerüchte: Arzt bleibt. Gemeindemediziner Ahmad Nischaburi erteilte Spekulationen, dass ärztliche Versorgung gefährdet sei, eine Absage.

Von Edith Mauritsch. Erstellt am 24. Februar 2017 (05:23)
Gemeindearzt Ahmad Nischaburi zerstreute im NÖN-Gespräch die Gerüchte über eine angeblich im Raum stehende Schließung der Ordination in Bad Pirawarth.
Mauritsch

Wilde Gerüchte kursieren durch die Gemeinde: Nachdem Gemeindearzt Ahmad Nischaburi seine Ordination in Hohenruppersdorf mit Ende März schließt (die NÖN berichtete), ging die Angst um, dass auch die ärztliche Versorgung in der Kurgemeinde gefährdet ist.

Ein besorgter Bürger (Name der Redaktion bekannt) sprach die NÖN darauf an, die umgehend bei Nischaburi nachfragte. „Nach der Schließung der zweiten Ordination in Hohenruppersdorf aus wirtschaftlichen und arbeitsorganisatorischen Gründen bleiben für den Hauptstandort Bad Pirawarth mehr Ordinationsstunden. Der Betrieb wird also ausgeweitet.“

„Erhöhte Stundenzahl bringt Vorteile mit sich“

Von einer Schließung in der Kurgemeinde sei also keine Rede. Im Gegenteil – die erhöhte Stundenanzahl bringe Vorteile für die Patienten und eine verbesserte Nutzung der Hausbesuchsroutine.

Ab April steht der Mediziner montags nun bis 13 Uhr zur Verfügung, dazu kommen dienstags und Mittwoch nachmittags Ordinationszeiten zwischen 16 und 18 Uhr , mit denen der Mediziner den Berufstätigen eine verbesserte Versorgung anbieten möchte.

Auch die Aussage des besorgten Bürgers, die Ordination sei zu klein, wurde von Nischaburi trotz zweimaliger Nachfrage nicht bestätigt.