Infoabend: E-Cars gehört Zukunft. Die Gemeinde zeigt Interesse an Carsharing-Modellen. Auersthals VP-Ortschef Erich Hofer präsentierte sein Projekt „E-Go“.

Von Edith Mauritsch. Erstellt am 16. November 2016 (02:45)
Peter Haftner von der Energie- und Umweltagentur, „Praktiker“ Herbert Waismayer, VP-Bürgermeister Kurt Jantschitsch (eigenen Aussagen zufolge ein Schwarzer mit grünem Herzen), VP-Bürgermeister Erich Hofer aus Auersthal und Andreas Zbiral von NÖ.Regional.GmbH beim Informationsabend zum Thema E-Mobilität.
Mauritsch

Dem immer beliebter werden Modell der individuellen Fortbewegung mittels E-Carsharing widmete die Gemeinde jüngst sogar einen eigenen Informationsabend. Als Referenten fungierten Andreas Zbiral vom Nö-Regional.GmbH sowie Peter Haftner von der Energie- und Umweltagentur. VP-Bürgermeister Erich Hofer aus Auersthal präsentierte das bereits seit einigen Jahren erfolgreich laufendes Projekt „E-Go“.

Die rasante Entwicklung von Projekten, denen die gemeinsame Nutzung von Elektroautos zugrunde liegt, drückt sich in absoluten Zahlen so aus: Im März des Jahres 2016 waren 40 Gemeinden in Niederösterreich mit 50 Autos dabei, heute sind in 61 Gemeinden bereits mehr als 70 Autos im Einsatz. Die Gründe dafür sind mannigfaltig – Ergänzung zum öffentlichen Verkehr, Umweltschutz und nicht zuletzt Kostenersparnis .

Betriebliche Modelle sind merkbar kostenintensiver

E-Car-Modelle leben zu einem nicht unbeträchtlichen Teil vom ehrenamtlichen Engagement sogenannter „Kümmerer“ (Zitat Zbiral), die administrative Arbeit erledigen. Betriebliche Modelle sind merkbar kostenintensiver.

Bürgermeister Hofer betont allerdings auch, dass auch die Gemeinde hinter den Projekten stehen muss, so wird beispielsweise das „E-Go“ von den Gemeindemitarbeitern für Dienstfahrten benützt. Über praktische Erfahrungen berichtete Herbert Waismayer, dessen privates Elektroauto nach drei Jahren Betrieb einen durchaus durchschnittlichen Kilometerstand von knapp 60.000 aufweist.

Er benützt das Fahrzeug vor allem für die Kurzstrecken – laut seiner Aussage eine ganz hervorragende Alternative zu dem leider oft dünn gesäten Angebot des öffentlichen Verkehrs – vor allem in den ländlichen Gegenden.

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