Tempo 40 für Lkw als Idee. Im kommenden Jahr stehen in der Gemeinde wieder jede Menge Projekte an. Ein Nachtfahrverbot für Schwerfahrzeuge ist nur eines der Vorhaben.

Von Edith Mauritsch. Erstellt am 27. November 2016 (06:15)
VP-Bürgermeister Kurt Jantschitsch mit seinen Gemeinderäten bei der Gemeindeversammlung mit Infos über bereits abgeschlossene und geplante Vorhaben.
NOEN, Edith Mauritsch

Immer gegen Jahresende lädt VP-Bürgermeister Kurt Jantschitsch zur Gemeindeversammlung, um einen Jahresrückblick und eine Vorschau auf geplante Aktivitäten zu geben.

Zahlreiche Straßenbauprojekte wurden umgesetzt, darunter auch das „wertvollste“ (Zitat Jantschitsch) Straßenstück der Gemeinde am Kaffeeberg. Die topografische Lage und Enge der Straße machten Arbeiten mit kleinem Gerät notwendig – nicht gerade förderlich für eine kostengünstige Arbeitsweise. Die Dependance erstrahlt in neuem Glanz, der Kindergarten erfuhr eine teilweise Innensanierung, eine 30er-Beschränkung auf allen Gemeindestraßen wurde eingeführt und seit heuer ist Bad Pirawarth zudem „Pestizidfreie Gemeinde“.

Nachtfahrverbot für Schwerfahrzeuge

Verkehrsmaßnahmen stehen auch 2017 am Plan. So will Jantschitsch einen weiteren Versuch starten, auf der Ortsdurchfahrt der B 220 eine 40-Stundenkilometer-Beschränkung für Lkw über 7,5 Tonnen und ein Nachtfahrverbot für Schwerfahrzeuge durchzusetzen. Der Voranschlag beläuft sich im ordentlichen Haushalt auf 3.278.700 Euro, Hauptpunkte darin sind der Ankauf eines neuen Kommunalfahrzeugs sowie die Umrüstung der elektrischen Anlagen bei den Regenüberlaufbecken.

Im außerordentlichen Haushalt sind 1.491.800 Euro budgetiert, davon entfällt ein Löwenanteil von etwas mehr als 700.000 Euro auf den Straßenbau. Darin enthalten ist auch der Neubau der Brücke bei der Zufahrt zur Kurklinik.

Ebenso berücksichtigt sind Wasser- und Kanalanlagen in der Sommerzeile in Kollnbrunn und eine neue Pellets-Heizungsanlage für Gemeindeamt und Dependance. Im Anschluss nutzten die zahlreich erschienen Bürger die Gelegenheit, Anregungen und Wünsche für die Gemeinde beim Ortschef zu deponieren.