Gänserndorfer Inhalatorium nun wetterfest, Start im Frühling 2022

Holz-Pavillon bekam jetzt Dach. Anlage soll im Frühling in Betrieb gehen.

Erstellt am 29. November 2021 | 19:10
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Das Gänserndorfer Inhalatorium: Hier kann man ab nächstem Jahr etwas für seine Gesundheit tun.
Foto: Gemeinde Gänserndorf

„Es wird“, freut sich ÖVP-Bürgermeister René Lobner über den Baufortschritt beim Inhalatorium: „Zuletzt wurde der Pavillon von der Firma Linhart eingedeckt.“ Im kommenden Frühjahr soll die Gesundheitseinrichtung in Betrieb gehen, betont der Stadtchef.

Zur Erinnerung: Schon vor Jahren machte sich Ilse Helm, die damalige Obfrau des Kneipp-Aktiv-Clubs, für die Errichtung eines Sole-Inhalatoriums, auch Gradieranlage genannt, stark - die NÖN berichtete:

Im Vorjahr wurde ihr Wunsch schließlich erhört: Der Gemeinderat stimmte für den Bau. Der passende Standort war auch rasch gefunden – hinter dem Rathaus beim ehemaligen Wasserwerk.

Das Prinzip der Anlage ist einfach: Die über Tannenreisig herabtropfende Sole nimmt aromatische Harze und ätherische Öle in sich auf. Die von Zweig zu Zweig fallenden Salztropfen werden geteilt, zerstäubt und gelangen in feinsten Partikeln in die Atemluft der Besucher.

Als Aufenthaltsdauer werden 30 bis 60 Minuten empfohlen. Die Bronchien werden erweitert und die Lunge gereinigt. Nicht nur Pollenallergiker und Asthmatiker schätzen so eine Anlage, auch die Haut wird besser durchblutet. Das Ganze habe denselben Effekt wie ein Spaziergang am Meeresufer.