Kriminelle Bande verübte „Blitztaten“

Erstellt am 28. Dezember 2018 | 04:05
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Festnahme Handschellen Symbolbild
Symbolbild
Foto: Shutterstock, Monika Gruszewicz
Sechs Moldawier hatten es auf Bankomaten abgesehen. Nun erfolgte Festnahme.

Einem kriminellen Sextett werden Coups zur Last gelegt, die der Leiter des Landeskriminalamts NÖ, Omar Haijawi-Pirchner, als „Blitztaten“ bezeichnet. „Das waren präzise vorbereitete Handlungen, die alle gleich geplant wurden und abgelaufen sind.“ Fünf der Festnahmen erfolgten in Slowenien, ein Mal klickten in Tschechien die Handschellen ( wir hatten berichtet, siehe hier und unten).

Erstmals auf die Spur gekommen war man dem Sextett aber nach einem versuchten Aufbruch eines Bankomaten in Weikendorf am 15. November. Die Moldawier waren dabei mit angemieteten Fahrzeugen von Tschechien nach Österreich gekommen.

Zur ersten Festnahme kam es nach einem Bankomat-Aufbruch in Bleiburg (Bezirk Völkermarkt) in Kärnten am 3. Dezember. Vier maskierte Männer flüchteten demnach mit unbeleuchteten Fahrzeugen über die Staatsgrenze nach Slowenien.

Einer der Kriminellen wurde bei der Alarmfahndung festgenommen, vier weitere gleich am nächsten Tag. Der sechste Moldawier wurde am 11. Dezember in Tschechien gefasst. Neben den Bankomat-Aufbrüchen in Bleiburg und Weikendorf sollen auch viele ähnlich gelagerte Taten auf das Konto der Moldawier gehen. Die Staatsanwaltschaft Korneuburg ordnete die Maßnahmen zur Auslieferung des Sextetts nach Österreich an.