Pflegezentrums-Direktorin: „Zutritt streng geregelt“. Bewohner zeigen Verständnis, dass Besuche derzeit untersagt sind.

Von Manuel Mattes. Erstellt am 18. März 2020 (04:22)
Direktorin Ursula Streicher: „Unsere Mitarbeiter leisten Großartiges. Sie kümmern sich darum, dass es telefonischen Kontakt gibt, und versuchen, Ängste zu nehmen.“
NÖN

Sie sind vom Coronavirus besonders bedroht: Die Bewohner von Pflegeheimen, dementsprechend wurden auch im Gänserndorfer Pflege- und Betreuungszentrum, dem ehemaligen „Barbaraheim“, entsprechende Maßnahmen eingeleitet. „Es herrscht niederösterreichweit ein Besuchsverbot. Das bedeutet gleichzeitig, dass etwaige Bauarbeiten durch externe Firmen bis auf Weiteres ausgesetzt wurden. Auch das für externe Personen zugängliche Café Barbara ist geschlossen“, informiert Direktorin Ursula Streicher.

Wie nehmen die Bewohner eigentlich das Besuchsverbot auf? „Es herrscht großes Verständnis für die Maßnahmen. Natürlich machen sie sich Gedanken über die derzeitige Lage“, so Streicher weiter. Den Mitarbeitern gelinge es aber gut, den Senioren Sicherheit zu geben und Ängste zu nehmen.

Zudem kümmere man sich darum, dass es regelmäßigen telefonischen Kontakt mit den Angehörigen gebe. Der Zutritt ins Haus ist streng geregelt. Damit die Bewohner trotz allem beschäftigt sind, werden zahlreiche Aktivitäten angeboten – auch die weitläufige Gartenanlage kann genutzt werden.