Die Stadt wird Radler-fit

Die Stadt Deutsch-Wagram rüstet mit ihren Einrichtungen für Radfahrer auf: Kids wurden für Verhalten im Verkehr geschult. Dazu gab es eine Reparatur-Station.

Robert Knotz Erstellt am 23. September 2021 | 05:22
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Verkehrslandesrat Ludwig Schleritzko, Bürgermeister Friedrich Quirgst und Stadtrat Johannes Kozlik eröffneten die erste Radservicestation in der Stadt.
Foto: ÖVP

Gemeinsam mit dem ÖAMTC und dem Land NÖ wurde kürzlich neben dem Bahnhof (zwischen Fahrrad-Abstellanlage und Aufnahmegebäude) eine Radservice-Station eröffnet. Auch für die Sicherheit wird etwas getan: In Zusammenarbeit mit der Radschule Schulterblick veranstaltete die Radlobby Deutsch-Wagram erstmals eine Radfahrschule für Kinder im Alter von sechs bis zwölf Jahren.

„Neben den Arbeiten am Radbasisnetz wollen wir auch die Radinfrastruktur weiter ausbauen. Der Bahnhof ist der ideale Ort für die erste Radservice-Station in der Stadt“, so ÖVP-Bürgermeister Friedrich Quirgst.

ÖVP-Mobilitätsbeauftragter Stadtrat Johannes Kozlik fügt hinzu: „Mit Aufhängevorrichtung für das Fahrrad, Luftpumpe und Werkzeugen wie Reifenheber, Inbus- und Schraubenschlüssel können kleinere Reparaturen direkt vor Ort durchgeführt werden.“ Quirgst und Kozlik bedanken sich bei den ÖBB, die das Grundstück für die Station zur Verfügung gestellt haben und dem Land NÖ, vor allem bei ÖVP-Verkehrslandesrat Ludwig Schleritzko, für die Errichtung der Service-Station.

Bahnhof wird zentraler Knotenpunkt für Radfahrer

Das Projekt Radbasisnetz soll übrigens im Herbst dieses Jahres finalisiert werden. Mit den Rad- und Fußwegen soll der Bahnhof ein zentraler Knotenpunkt im Radbasisnetz in Deutsch-Wagram werden.

Die Park&Ride-Anlage am Bahnhof wurde kürzlich zum Fahrrad-Übungsplatz für Kids umfunktioniert. „Mehr als 20 Kinder haben das Angebot begeistert genutzt“, freut sich Kozlik. „Die Initiative ging von Radlobby-Mitglied Bella Stocker, die selbst Mutter von zwei Kindern ist, aus“, erklärt der Bürgermeister. Quirgst und Kozlik hoben die gute Zusammenarbeit mit der Radlobby, die auch Veranstaltungen organisiert, hervor.

„Auch mit der Radfahrschule Schulterblick haben wir einen sehr guten Partner gefunden, der das Radfahren kindgerecht vermitteln kann“, so der Stadtchef. Ziel des Kurses war es, die motorischen Fähigkeiten der Kinder auszubauen, Verhalten im Straßenverkehr zu üben und Grundkenntnisse über die Fahrradausrüstung (Rad, Helm und Ausstattung) zu vermitteln.