Jetzt kommt „Rosenburger“. Auch Deutsch-Wagramer Filiale wird von der Burger-King-Kette weitergeführt.

Von Robert Knotz. Erstellt am 06. März 2019 (04:07)
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Die neuen Raststätten sollen den Namen Rosenberger behalten, auch wenn dahinter der Burger-King-Konzern steckt.

Nach der Pleite der Rosenberger-Filialen war laut Masseverwalter geplant, die Filiale an der S1 zu erhalten – allerdings nur, wenn der Umsatz stimmt (die NÖN berichtete). Nun wurde bekannt, dass die Filiale von der Burger-King-Kette übernommen werden soll.

„Wir beabsichtigen die Erstellung eines neuen Raststätten-Konzepts. Kern davon ist ein Angebot, das die Bedürfnisse der Personenfrequenz an Autobahnen größtmöglich abdeckt. Das betrifft Produktarten, Preise, Geschwindigkeit und Ambiente“, so Jan-Christoph Küster, Sprecher von „TQSR Holding und Development GmbH“, dem übergeordneten Konzern von Burger-King. Das neue Angebot soll einen erheblichen Teil des Nachfragespektrums von Konsumenten abdecken, denen Rosenberger bislang nicht entsprechen konnte.

Auch Pflegeprodukte sollen verkauft werden

„Das Gleiche gilt für den Coffeeshop, vegetarische bzw. vegane Gerichte oder Speiseeis- Konzepte, die zukünftig Teil der Multibrand-Raststätte sein werden. Gleichzeitig gibt es aber nach wie vor auch die Nachfrage nach österreichischer Küche, die Rosenberger in optimierter Form weiterhin bedienen wird“, so Küster weiter. Denkbar seien auch Shops für Pflegeprodukte und andere Artikel.

Die Marke Rosenberger werde erhalten und aufgewertet und künftig für gehobene österreichische Küche im Rahmen eines modernen systemgastronomischen Konzepts stehen. Die Umsetzung soll sofort angegangen werden. Konkret sind zwei Standorte als Pilotprojekte für 2019 ins Auge gefasst. Um welche es sich handelt, will der Konzern bekannt geben, sobald die Zustimmung der betreffenden Verantwortlichen vorliege. Zu konkreten Umbaumaßnahmen und einem hiermit im Zusammenhang stehenden Zeitplan möchte man aktuell keine Auskunft geben.

Vonseiten der Konzernleitung wird betont, dass es zu keinen Kündigungen von Mitarbeitern kommen soll (siehe auch Seiten 38/39).