Schüler blickten in die Zukunft

Erstellt am 30. Dezember 2021 | 00:53
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Eine der Arbeitsgruppen, die sich mit „Smart Cities“ und „Smart Mobility“ befassten.
Foto: Europa-Mittelschule
Strasshof: In Zusammenarbeit mit der Uni Wien entstanden eindrucksvolle Präsentationen.

Vergangene Woche arbeiteten die dritten Klassen der Europa-Mittelschule (EMS) imRahmen von vier Projekt-Tagen intensiv am Thema „Smart Cities“ und „Smart Mobility“. Dabei ging es um die Städte und Mobilität der Zukunft. Gestaltet wurde das Projekt in Zusammenarbeit mit der Universität Wien. Je zwei bis drei Studierende des Lehramt-Studiums durften je vier bis sechs Kindern in Kleingruppen projektorientiertes Arbeiten näherbringen.

„Wie könnte eine Schule noch intelligenter gestaltet sein? Wie würde ein zukunftsorientierter bzw. klimaschonender Schulweg aussehen? Wie soll sich generell die Mobilität der Zukunft entwickeln? Wie kann eine Gemeinde wie Strasshof noch sozialer, umweltfreundlicher und eben „smarter“ werden? Das alles und noch viel mehr sind Fragen, die sich die Kinder gemeinsam mit den Studierenden gestellt stellten.

Zukunftsorientiertes Denken wurde gefördert

„Dadurch wurde nicht nur die fachliche Perspektive, sondern auch ein zukunftsorientiertes Denken der Schüler gefördert“, so Michael Steinzer, einer der Projektkoordinatoren. Damit das Projekt trotz der Corona-Einschränkungen funktionieren konnte, wurden die Studierenden via Online-Meetings zu den einzelnen Gruppen geschaltet. So konnten neben fachlichen, sozialen und Projekt-Kompetenzen auch viele Formen des digitalen Unterrichts und dessen vielfältige Möglichkeiten erlebt werden. Unter anderem ermöglichte dies auch den Homeschooling-Kindern (Schüler, die Corona-bedingt von zu Hause aus teilnahmen), am Projekt aktiv mitzuwirken.

Die Kids kommunizierten via Chat-Programmen und gestalteten über kollaborative Programme gemeinsam die Ergebnisse. So konnten schlussendlich 16 eindrucksvolle Präsentationen zu diesem zukunftsträchtigen Thema fertiggestellt werden. Projektkoordinatorin Brigitte Kern: „Ich bin froh, dass die Schüler so vielfältige Eindrücke und wichtige Erfahrungen sammeln konnten. Auch die Zusammenarbeit mit der Universität Wien rund um Universitätsprofessor Peter Spindler funktionierte einwandfrei. Das Projekt war ein voller Erfolg.“ Genauso sieht es auch Direktor Helmut Strohmayer, der die Präsentationen ebenfalls sehr genoss.