Gänserndorf

Erstellt am 22. Januar 2019, 08:34

von Nina Wieneritsch

Die Wirtschaft gab Vollgas. Mit Rallye-Legende Rudolf Stohl wurde ein Gast begrüßt, der zeigte, wie man nach der Lehre durchstarten kann. Und: Erstmals war heuer auch Landesrätin mit dabei.

Rallye-Vizeweltmeister Rudolf Stohl (8.v.l.) brachte seinen Audi und heitere Anekdoten aus seiner spannenden Karriere mit. Gänserndorfs WK-Obmann Andreas Hager (10.v.r.) freute sich über ein volles Haus und begrüßte fast alles, was in der Region Rang und Namen hat, darunter WKNÖ-Präsidentin Sonja Zwazl (7.v.l.), Dritte Landtagspräsidentin Karin Renner (9.v.r.), Frau-in-der-Wirtschaft-Chefin Dagmar Förster (2.v.l.), Bezirksbauernkammer-Obmann Manfred Zörnpfenning (11.v.r.), Bezirkshauptmann-Stellvertreter Wolfgang Merkatz (r.) und viele mehr.  |  Wieneritsch

Wenn sich zum Wirtschaftsempfang erstmals auch die zuständige Landesrätin ankündigt, stehen die Funktionäre Spalier. Entsprechend voll war der Festsaal in der Gänserndorfer Wirtschaftskammer (WK), in dem sich Vertreter von Behörden, Schulen, der Politik, der Exekutive sowie von Banken und natürlich auch Unternehmer selbst die Klinke in die Hand gaben.

„Eine Nuss allein scheppert nicht.“ Diese Feststellung Hagers zum Zusammenhalt innerhalb der WK sorgte für Erheiterung – auch bei Landesrätin Bohuslav.  |  NOEN

Es war ein gutes Jahr 2018, resümierte Gänserndorfs WK-Obmann Andreas Hager, nun sollen die Blicke gen WK-Wahl 2020 gerichtet und die Bedeutung der Wirtschaft unterstrichen werden. Daneben wolle man sich verstärkt der Aus- und Weiterbildung, unter anderem von (künftigen) Lehrlingen, sowie gesellschaftlichen Veranstaltungen widmen.

Das Miteinander zeichne die WK aus, diesbezüglich hofft Hager auch auf eine gute Zusammenarbeit hinsichtlich der Landesausstellung 2022. „Wir sind ein schöner Bezirk und haben viel zu bieten“, richtete er sich an VP-Landesrätin Petra Bohuslav, die ihrerseits „volle Unterstützung“ zusagte. Sie sehe im Bezirk „viel Potenzial“ dafür.

Nach WKNÖ-Präsidentin Sonja Zwazl und WK-Bezirksstellenleiter Thomas Rosenberger ergriff schließlich Rallye-Legende Rudolf Stohl das Mikro – für die Wirtschaft ein Paradebeispiel dafür, was nach einer Lehre alles möglich ist. Er hatte seine Karriere als Kfz-Azubi begonnen, bevor er ins Rennauto stieg und sich 1986 den Vizeweltmeister-Titel holte. Und er hat einen Bezug zum Bezirk: Sein Sohn Manfred führt in Groß-Enzersdorf eine Auto-Werkstatt und ist ebenfalls Rallyefahrer.