René Lobner: Bagger, Pläne und Jubiläum. Auch heuer, wenn „60 Jahre Stadterhebung Gänserndorf“ gefeiert wird, hat Bürgermeister René Lobner jede Menge vor.

Von Thomas Schindler. Erstellt am 13. März 2019 (14:18)
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VP-Bürgermeister René Lobner: „Wir feiern auch die Grundsteinlegung für die Erweiterung der Gänserndorfer Stadtpfarrkirche, die am selben Tag wie die Stadterhebung, nämlich am 14. Juni 1959, über die Bühne ging.“

Seit genau vier Jahren ist VP-Bürgermeister René Lobner nun im Amt. Passiert ist in der Bezirkshauptstadt bisher viel. Was heuer alles auf dem Programm steht, verrät der Gemeindechef im großen NÖN-Interview.

NÖN: Ist die neue Volksschule in Gänserndorf-Süd jetzt komplett fertig oder fehlt noch etwas?
Lobner: Innen ist man bis auf Kleinigkeiten fertig, auch der Turnsaal wurde bereits in Betrieb genommen. Was noch fehlt, sind die Außenanlagen. Zäune, Spielgeräte, Funcourt und Grünflächen werden in den kommenden Wochen errichtet bzw. angelegt. Am 6. Mai wollen wir die Volksschule feierlich mit einem Tag der offenen Tür eröffnen.

Wie sieht es mit der in Bau befindlichen Umfahrung von Gänserndorf-Süd aus?
Sehr gut, da wollen wir Ende März oder Anfang April eine Bürger-Info-Veranstaltung abhalten. Hier geht es ja nicht nur um die neue Straße, sondern auch um den Radweg, der die Stadt mit Gänserndorf-Süd verbinden wird. Die Umfahrung wird noch vor dem Sommer für den Verkehr freigegeben.

Von der Umgestaltung des Marktplatzes bzw. dem Projekt „Am Damm“ hat man in letzter Zeit nicht viel gehört. Gibt es hier einen Stillstand?
Ganz im Gegenteil. Beide Projekte sind voll am Laufen. Hier wird derzeit viel im Hintergrund gearbeitet, zum Beispiel an der Abstimmung der notwendigen Widmungen. So etwas geht nicht von heute auf morgen, das benötigt Zeit.

Zurück zu Gänserndorf-Süd: Wie sieht es dort beim Projekt „Junges Wohnen“ aus?
Auch hier wird schon intensiv geplant und vorgearbeitet. Der alte Waldkindergarten wird noch vor dem Sommer abgerissen und auf dem Grundstück entstehen zwölf leistbare Wohnungen für Junge. Die Lage ist perfekt, weil sich gleich daneben Kindergarten, Volksschule und Nahversorger befinden. Beim dortigen Kreisverkehr planen wir auch Maßnahmen zur Verkehrsberuhigung.

Ein entscheidendes Thema ist natürlich auch die Stadterhebung Gänserndorfs, die sich heuer zum 60. Mal jährt. Sind Feiern geplant?
 Ja, natürlich. Gleichzeitig feiern wir auch die Grundsteinlegung für die Erweiterung der Gänserndorfer Stadtpfarrkirche, die am selben Tag wie die Stadterhebung, nämlich am 14. Juni 1959, über die Bühne ging. Dazu kommen heuer noch „180 Jahre Polizei Gänserndorf“ und „20 Jahre Sommerszene“. Geplant sind ein kleiner Festakt bei der Kirche mit einem Sonderpostamt, ein Blaulichttag am Rübenplatz sowie Festkonzert der NÖ Polizeimusik. Den großen offiziellen Festakt für die 60 Jahre Stadterhebung wird es im Rahmen des Feuerwehrfestes im August geben. Auch das Maibaumfest am 30. April und der große Martini-Umzug im November werden ganz im Zeichen unseres Jubiläumsjahres stehen.