Straßensanierung: Bagger geben kräftig Gas. Die Arbeiten an der Siebenbrunner Straße L9 laufen auf Hochtouren. Mitte November soll die wichtige Verkehrsverbindung wieder für alle befahrbar sein.

Von Thomas Schindler. Erstellt am 02. Oktober 2019 (04:40)
Schindler
Die alte Asphalt- und Betonschicht auf der L9 zwischen Gänserndorf-Süd und Obersiebenbrunn wurde bereits abgetragen.

Sie galt als eine der schlechtesten Straßen im Bezirk: Die L9 zwischen Gänserndorf-Süd und Obersiebenbrunn. Ständig musste die alte Fahrbahn – teilweise war diese gar nicht asphaltiert, sondern betoniert – in den vergangenen Jahren notdürftig repariert werden, wenn Risse und Schlaglöcher gefährlich tief geworden waren.

Mit dem Flickwerk ist nun Schluss: Mitte August begann das Land NÖ mit der Generalsanierung des besagten Straßenabschnittes. „Eigentlich sind es drei Abschnitte“, erklärt Gerhard Fichtinger vom NÖ Straßendienst im NÖN-Gespräch: „Der Mittelteil ist relativ neu. Dort müssen wir in erster Linie nur die Deckschicht erneuern.“ Wesentlich problematischer sind die beiden anderen Abschnitte, wo auch der gesamte Unterbau ausgetauscht werden muss.

„Wir liegen aber voll im Zeitplan“, betont Fichtinger. Mitte November wird die 2,7 Kilometer lange Strecke wieder für alle befahrbar sein. Derzeit dürfen nur Lenker von öffentlichen Autobussen das generelle Fahrverbot missachten. Übrigens: 2,1 Millionen Euro verschlingt das Bauprojekt. Die Kosten werden zur Gänze vom Land NÖ getragen.