NEOS-Treffen: Kampf dem Stau wird Knackpunkt

Erstellt am 21. Januar 2022 | 05:39
Lesezeit: 2 Min
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Die NEOS-Gemeinderäte Joseph Lentner (oben, l.) und Reinhard Wachmann (Mitte, r.) beim ersten (digitalen) Weinvierteltreffen.
Foto: NEOS
Erstmals diskutierten alle Weinviertler NEOS-Vertreter: Aus dem Bezirk waren Gänserndorf, Groß-Enzersdorf und Strasshof dabei.

Vergangene Woche ging das erste Weinvierteltreffen der NEOS über die Bühne – Corona-bedingt im digitalen Raum. Mit dabei waren Vertreter der pinken Teams aus Gänserndorf, Strasshof, Groß-Enzersdorf, Gerasdorf, Korneuburg, Bisamberg und Göllersdorf.

Organisator und Teamleiter Joseph Lentner aus Gänserndorf zeigt sich motiviert: „Unser aller Anliegen ist es, das Weinviertel als Region zu stärken und die Lebensqualität der Menschen zu steigern. Je mehr Politiker dafür an einem Strang ziehen, desto besser.“ Die NEOS wollen sich in der Region vor allem bei den Themen Verkehr, Gesundheit, Familie und für ein „unternehmerisches Weinviertel“ einsetzen.

Beim Thema Verkehr wird es schwierig

Beim Thema Verkehr scheiden sich parteiintern aber jetzt schon die Geister: Während sich der Groß-Enzersdorfer NEOS-Gemeinderat Reinhard Wachmann für den Bau der umstrittenen Schnellstraßen S1 und S8 ausspricht, lehnt sein Gänserndorfer Pendant diese ab. Wie will man da auf einen grünen Zweig kommen? Dazu Lentner: „Wir setzen uns alle für eine rasche Verkehrsentlastung der betroffenen Gemeinden ein. Ich priorisiere den Ausbau der öffentlichen Verkehrsmittel.“

Ob auch die besagten Schnellstraßen sinnvoll sind, müssen Experten unter Berücksichtigung der ökologischen und wirtschaftlichen Faktoren prüfen, so Lentner.