Es geht bergauf mit Finanzen. Rechnungsabschluss für das Jahr 2015 weist ein Plus von 147.000 Euro auf. SP-Bürgermeisterin Claudia Weber: „Es handelt sich um das Ergebnis harter Arbeit.“

Von Edith Mauritsch. Erstellt am 29. September 2016 (08:55)
SP-Bürgermeisterin Claudia Weber (hier mit Vizebürgermeister Ernest Chromy) bei der jüngsten Gemeinderatssitzung.
NOEN, Edith Mauritsch

In gewohnt flotter Manier und stellenweise durchaus launig verlief die herbstliche Gemeinderatssitzung, wobei sich hinter dem nüchternen Punkt „Nachtragsvoranschlag“ eine freudige Kunde verbarg. Erstmals seit mehr als fünf Jahren ist der Rechnungsabschluss der Gemeinde für das Jahr 2015 positiv ausgefallen – anstatt des ursprünglich prognostizierten Negativergebnisses von 56.000 Euro wurde ein Plus von 147.000 Euro eingefahren.

Damit ist auch der Voranschlag für 2016 in den schwarzen Zahlen. Ein Zuschuss des Landes NÖ ist somit nicht mehr von Nöten. „Das war harte Arbeit“, so SP-Bürgermeisterin Claudia Weber und Amtsleiter Markus Reitinger unisono, um im selben Atemzug zu betonen, dass der bisherige Kurs konsequent weiterverfolgt werde, um die guten Ergebnisse auch für die Zukunft zu halten.

Wenig verwunderlich, dass Prüfungsausschuss-Vorsitzender Wolfgang Kaspar bei seinen Berichten über die Gebahrungsprüfungen der Gemeindefinanzen sowie des gemeindeeigenen Betriebes „Optimum“ keine Beanstandungen zu vermerken hatte.

Keine Mehrkosten bei den Wassergebühren

Aufgrund einer Gesetzesänderung wird die Verrechnungsmethode der Wassergebühren umgestellt: Für den Konsumenten ergeben sich jedoch keine Mehrkosten. Ebenso unverändert bleiben Kanalbenützungsgebühren und der Einheitssatz für die Berechnung der Aufschließungsabgaben – die Friedhofsgebühren werden geringfügig angehoben. Alle Beschlüsse fielen einstimmig.