ÖVP in den Startlöchern in Sulz. Bürgermeisterin und Spitzenkandidatin Angela Baumgartner geht mit einem verjüngten Team an den Start. Grundtenor: „Erfolgskurs soll beibehalten werden.“

Von Edith Mauritsch. Erstellt am 16. Januar 2020 (04:22)
Damenriege im Vordergrund – das Team der VP stellt sich in etwas veränderter Zusammensetzung der Gemeinderatswahl 2020.
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Angela Baumgartner, die seit 2014 Bürgermeisterin ist, geht erneut als VP-Spitzenkandidatin in die Gemeinderatswahlen. Seit 2017 ist sie zudem Nationalrätin und seit der Wahl 2019 die einzige Parlamentsabgeordnete im Bezirk.

Auf den vorderen Rängen der Kandidatenliste gibt es einige Änderungen. Vize Ronald Wiesinger rückt auf eigenen Wunsch auf Platz sieben zurück, ihm folgt Waltraud Würrer nach. Die bisherigen Mitglieder des Gemeinderates – Peter Pöll, Josef Mayer und Johann Schmidt – sind noch auf der Liste vertreten, machten allerdings dem Nachwuchs Platz.

Noch 2020 soll neuer Kindergarten fertiggestellt werden

Dazu zählen Matthias Maier auf Platz zehn, Andreas Schwarz auf Platz 14 und Stephan Würrer auf Platz 15, die damit berechtigte Chancen haben, in den Gemeinderat einzuziehen. In den letzten fünf Jahren wurden das Gemeindezentrum und der Spielplatz in Niedersulz sowie zahlreiche Bauplätze geschaffen. Noch 2020 sollen der neue Kindergarten und der Wohnungsbau mit Arztordination in Obersulz fertiggestellt werden. Auf der Agenda stehen neben dem Umbau der Volksschule Obersulz samt Neubau einer Turnhalle der Hochwasserschutz in Nexing und Erdpreß.

Das Gemeindeamt soll mit einer Photovoltaik-Anlage ausgestattet werden. Ein großes Projekt wird eine Tagesbetreuungseinrichtung für Menschen mit besonderen Bedürfnissen sein. Bauplätze und Straßenbau sind ohnehin omipräsent. Die VP hält derzeit bei 15 Mandaten, die SP und die FP bei je zwei Sitzen im Gemeinderat.