SP kämpft gegen Verbauung in Strasshof. Die Roten präsentierten ihr Team und ihre Themen für den Urnengang am 26. Jänner.

Von Robert Knotz. Erstellt am 17. Januar 2020 (04:32)
SP-Vorsitzende und geschäftsführende Gemeinderätin Eva Roula, SP-Bürgermeister Ludwig Deltl und SP-Vizebürgermeister Walter Vock (v.l.) stellten ihr Team und ihr Wahlprogramm vor.
Knotz

Am Mittwoch stellte SP-Bürgermeister Ludwig Deltl sein Team für die Gemeinderatswahl am 26. Jänner vor und präsentierte das Wahlprogramm der Strasshofer SPÖ. Zu Beginn des Pressegesprächs gab der Spitzenkandidat allerdings einen Rückblick über erreichte Ziele in den vergangenen fünf Jahren: Die Errichtung des Schulcampus mit Volksschule, Allgemeiner Sonderschule, Regionalmusikschule und schulischer Nachmittagsbetreuung ist für den Ortschef das Highlight schlechthin.

Auf Platz zwei folgt die Umstellung der Straßenbeleuchtung auf LED-Lampen. Der im Jahr 2017 eröffnete Kindergarten in der Josef-Drapela-Straße und die Erweiterung des Kindergartens in der Maulbeerallee stehen im Ranking der SPÖ auf dem dritten Platz.

66 Kandidaten werden sich der Wahl stellen

Die Errichtung eines Generationen-Spielplatzes, einer Hundeauslaufzone und schließlich das Ferienevent, ein Programm für Schüler, das es seit 21 Jahren gibt, sind nur einige der Errungenschaften, die die SPÖ für sich verbucht.

Insgesamt werden sich 66 Kandidaten der Wahl stellen. Auf den Plätzen eins bis 21 finden sich durchwegs Gemeindemandatare. In ihrem Wahlprogramm versprechen die Roten unter anderem das Verhindern der Verbauung mit mehreren Wohneinheiten auf engstem Raum. Dazu soll ein System mit ausgewiesenen Experten entwickelt werden.

Unterstützung von Betriebsansiedelungen, Straßenbauprogramm, Ortsbildpflege, kostenlose Komposterde für Strasshofer, Unterstützung von Vereinen, elektronische Amtswege, Erweiterungen von Kindergartenplätzen und Jugendeinrichtungen sind nur einige der Themen, die in der SP-Zeitung „Faktum“ angeführt sind. „Schließlich ist die Gemeinde auch an der Planung der Eisenbahn-Unterführung in der Bahngasse und dem Ausbau der S-Bahn-Station Silberwald beteiligt“, erläutert der SP-Bürgermeister, der schließlich noch erwähnt, dass das Gemeindeamt und der Bauhof nach Inbetriebnahme des Schulcampus in das Gebäude der ehemaligen Europamittelschule in der Schulstraße umziehen sollen.