Neues Pilotprojekt: Bürger können mitfahren. Das neue Pilotprojekt ermöglicht es den Bewohnern der Gemeinde, miteinander von A nach B zu kommen. Chancen auf Ausweitung sind dabei durchaus gegeben.

Von Ulla Kremsmayer. Erstellt am 17. Oktober 2019 (04:03)
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Das Projekt dienteinerseits dazu, Mitfahrgelegenheiten zu schaffen und andererseits, einander besser kennenzu-lernen.

Das neue Mitfahrbankerl in der Auvorstadt funktioniert ganz einfach: Wer eine Mitfahrgelegenheit sucht, wählt durch Umblättern eines der drei Ziele aus – derzeit sind das „Busbahnhof“, „Marchfeldcenter“ und „U2-Aspernstraße“. Dann setzt man sich auf das Bankerl und hofft, dass bald ein freundlicher Nachbar anhält und einen mitnimmt.

Das Grünen-Team um Klubsprecher Andreas Vanek präsentierte gemeinsam mit NEOS-Gemeinderat Reinhard Wachmann das neue „Mitfahrbankerl“. Es steht – gut erkennbar in den Farben Grün und Pink – bei der Bushaltestelle in der Auvorstadt. Wie es zu dieser Kooperation kam, erklärt Andreas Vanek: „Wir Grüne und die Neos hatten zur selben Zeit dieselbe Idee. Und statt einander Konkurrenz zu machen, haben wir die Idee gemeinsam umgesetzt.“

"Wir sind auf der Suche nach einem guten Standort"

„Das Mitfahrbankerl stellt nicht nur eine neue Form der Mobilität dar. Es wird auch dazu führen, dass man einander besser kennenlernt und neue soziale Kontakte entstehen“, so Reinhard Wachmann. „Informationen werden in den nächsten Wochen auch noch in der Umgebung des derzeitigen Standortes verteilt.“

Der Standplatz in der Auvorstadt ist ein Pilotprojekt, um zu eruieren, ob diese neue Mobilitätsvariante angenommen wird. „Wir sind aber schon auf der Suche nach einem guten Standort für die entgegengesetzte Fahrtrichtung und wollen das Mitfahrbankerl in dieser Form auch auf die anderen Ortschaften ausweiten“, so Vanek und Wachmann.