Lehrer-Alltag in Coronazeiten: „Kinder sind versorgt“. Übungsunterlagen sollen für effektives Lernen zu Hause sorgen. Pädagogen machen Journaldienst in Schule. Wir sprachen mit einer Lehrerin aus Groß-Schweinbarth.

Von Edith Mauritsch. Erstellt am 02. April 2020 (05:21)
Angelika Marko, die junge Lehrerin an der Sportmittelschule in Leopoldsdorf, versucht wie alle ihre Kollegen, so gut wie möglich mit der herausfordernden Situation umzugehen.
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Seit mehr als drei Jahren unterrichtet Angelika Marko aus Groß- Schweinbarth an der Sportmittelschule in Leopoldsdorf. Jetzt sind die Klassenzimmer leer, der Unterricht muss dennoch irgendwie weitergehen.

Eine große Herausforderung sowohl für Schüler als auch Lehrer, wie die Pädagogin im NÖN- Interview bestätigt: „Am letzten Schultag vor der Schließung habe ich spezielles Lernmaterial ausgeteilt, neben englischen Büchern auch Arbeitsblätter und Online-Übungen“, berichtet Marko.

Über die Plattformen „LMS“, „e-zone“ und „Schoolfox“ steht Marko in ständigem Kontakt mit Schülern und Eltern, beantwortet Fragen und hilft bei Unklarheiten. „Alle sind sehr bemüht, das Beste aus der Situation zu machen“, so Marko.

Täglich sind Lehrer für Journaldienst in der Schule anwesend, es werden Unterrichts- und Übungsmaterialien abgeholt. „Auch wenn es eine sehr außergewöhnliche Situation ist, am wichtigsten ist, dass in dieser herausfordernden Zeit alle gesund bleiben“, spricht Marko sicherlich vielen aus dem Herzen.