Raika-Ortsversammlung: Gespart wird weiterhin. Gesamteinlagen stiegen um gleich eine Million Euro.

Von Edith Mauritsch. Erstellt am 09. März 2019 (04:57)
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Die Ortsversammlung ist immer Anlass für Ehrungen, heuer für die 50- und sogar 60-jährige Mitgliedschaft bei der Raiffeisenbank. Obmann Richard Döltl und Stellvertreter Walter Peterschelka (3.u.2.v.l.) begrüßten unter den Gästen VP-Bürgermeisterin Marianne Rickl (Mitte stehend), Pfarrmoderator Tamas Szomszed (hinten Mitte, stehend) und Aufsichtsratsvorsitzenden Horst Zwang (2.v.r.).

Regen Zustroms durfte sich die Raiffeisenbank Auersthal-Bockfließ-Groß-Schweinbarth bei der Ortsversammlung erfreuen. Präsentiert wurden die (vorläufigen) Bilanzzahlen der Gesamtbank und natürlich die Entwicklung der örtlichen Bankstelle.

Mit Gesamteinlagen von 21,7 Mio. Euro konnte eine Steigerung von rund 1 Mio. verzeichnet werden, zwei Drittel davon entfallen auf Spareinlagen. Der leichte Rückgang im Ausleihungssektor ist auf vorzeitige Kreditrückzahlungen zurückzuführen – wohl ein Zeichen des anhaltend niedrigen Zinsniveaus für Habenstände.

Im Fünf-Jahres-Schnitt zeigt der Anstieg der Kredite um 13,2 %, dass die Kunden die Bank als Geschäftspartner für Investitionen schätzen. Ungebrochener Beliebtheit erfreut sich der Bankomat. Sowohl Stückzahl- als auch betragsmäßig wuchs der Umsatz, der nun schon an der 4- Millionen-Euro-Marke kratzt – oder wie Bankstellenleiter Christoph Gausterer es ausdrückt: „Es ist der einzige Bankomat im Ort. Zwei Drittel der Abhebungen werden von Fremdkunden getätigt.“ Der Wunsch nach Bargeld scheint nicht zu verebben.

Die Raiffeisenbank ist auch im sozialen Ortsgeschehen tätig. So spendierten die Banker der Volksschule eine Fahrt zum Musical, stifteten Preise für den Jugendwettbewerb und unterstützten Vereine sowie Organisationen mit 2.000 Euro und den „SchEF“, Groß-Schweinbarths Elektrofahrzeug.

Bilanzsumme beträgt 104,5 Millionen Euro

Die Geschäftsleiter Walter Schuster und Andreas Berger gaben einen kurzen Überblick über die Entwicklung des konjunkturellen Umfeldes sowie der Gesamtbank. Die noch vorläufigen Zahlen weisen eine Bilanzsumme von 104,5 Mio. Euro sowie eine gesunde Ausleihungsquote von rund 70 Prozent aus. Stolz ist man auf Eigenmittel in der Höhe von 12,6 Mio. Euro oder 22 %, die damit das gesetzliche Erfordernis von 8 % weit übersteigen.

Trotz gestiegenen Personal- und IT-Aufwands erwirtschaftete die Bank einen Jahresüberschuss von 668.000 Euro. Obmann Richard Döltl versicherte den Mitgliedern, bei der Geschäftspolitik der Kundennähe nichts ändern zu wollen. Es stehe nicht im Raum, Bankstellen zu schließen. Auch des erst kürzlich verstorbenen Altobmanns Heinz Schellner wurde gedacht.