Grausiger Fund: Tötete Hund Reh während Geburt?. In Haringsee wurde eine leblose Geiß gefunden. Vermutlich hatte Hund zugebissen.

Von Stefan Havranek. Erstellt am 22. Mai 2019 (05:42)
privat
Jagdleiter Josef Breuer und VP-Bürgermeister Roman Sigmund, ebenfalls passionierter Jäger, sind entsetzt ob des grausigen Fundes.

Einen grausigen Fund machte vergangenen Sonntag eine Spaziergängerin, die im Genossenschaftsjagdgebiet Haringsee ein totes Reh gefunden hatte. Jagdleiter Josef Breuer und VP-Bürgermeister Roman Sigmund wurden darüber telefonisch informiert.

Beim Eintreffen an der Stelle bot sich ein entsetzliches Bild. Bei dem verendeten Tier handelt es sich um eine Geiß (weibliches Reh), die während des Setzens (Geburt) ihrer Kitze offensichtlich von einem Hund attackiert und angefressen worden war.

"Meiner macht so etwas nicht"

Bei der Abgabe des Rehes in der Greifvogelstation Haringsee wurde von Leiter Hans Frey bestätigt, dass aufgrund der Bissspuren eine Hundeattacke nicht ausgeschlossen werden kann.

„Wir alle kennen die Aussagen von Hundebesitzern wie ,Meiner macht so etwas nicht.‘ zu Genüge. Es ist unfassbar, dass es immer noch unbelehrbare Menschen gibt, die gerade jetzt – in der Brut- und Setzzeit der Wildtiere – ihre Hunde nicht an die Leine nehmen“, so Breuer. „Leider ist dieser Vorfall wieder ein Beweis, dass die Leinenpflicht nicht als Schikane für Hundebesitzer gedacht ist, sondern genau solche Vorfälle verhindern soll“, fügt Sigmund hinzu.

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