Hohenruppersdorf

Erstellt am 18. Januar 2019, 04:32

von Edith Mauritsch

Neujahrsempfang: Gemeinde ist gewachsen. VP-Ortschef kann sich über mehr Hauptwohnsitze und Trauungen freuen. Und: Nach Scheitern des E-Mobilitätsprojekts wird nun fieberhaft nach Alternativen gesucht.

VP-Bürgermeister Hermann Gindl bei der Präsentation anlässlich des Neujahrsempfanges, der ob der Fülle an Informationen einem straffen Zeitplan folgt.  |  Mauritsch

Neujahrsempfang in der Gemeinde bedeutet geballte Information seitens VP-Bürgermeister Hermann Gindl – beim Straßenbau unterstützt durch Helmut Vock – sowie der Vereinsobleute über Aktivitäten im abgelaufenen Jahr und geplante Projekte. Das Interesse der Bürger war rege, der Saal gut gefüllt.

Straßenbau ist ein immerwährendes Thema, rund 400.000 Euro nimmt die Gemeinde dafür in die Hand. Vock informiert: „Eines der Projekte ist die Sanierung der Milchhausstraße, dazu kommen Straßen in der Kirchpüllen.“ Über durchwegs positive Zahlen berichtet der Ortschef: „Wir konnten uns im Ranking der 250 besten Gemeinden Österreichs auf Platz 109 positionieren.“ Auch verzeichnet der Ort ein Bevölkerungswachstum um 20 Hauptwohnsitze und ebenso haben sich mehr getraut: Das Standesamt begleitete 2018 41 Paare in den Ehestand.

"Highlights gibt es 2019 genug"

Unglücklich ist der Bürgermeister über das Scheitern seines Mobilitätsprojektes. Mittels E-Autos und eines freiwilligen Fahrers sollten weniger mobile Bürger die Möglichkeit haben, zum Gemeindearzt nach Bad Pirawarth bzw. zu Apotheke und Bank zu kommen. Das Vorhaben scheiterte am Einspruch der Wirtschaftskammer, Stichwort Personentransportgewerbe. Jetzt wird nach anderen Lösungen gesucht – ebenso was die Verfügbarkeit eines Bankomaten betrifft.

Highlights gibt es 2019 genug: Der Kindergarten wird eröffnet, die Erweiterung der Siedlung Kirchpüllen vorangetrieben, die FF feiert ihr 125-jähriges Bestehen und der Weinbauverein nimmt an der längsten Weinbar der Weintour teil, Eröffnungsveranstaltung samt Kabarett inklusive. Für Lacher sorgte Sportvereins-Obmann Johannes Zillinger mit dem Foto seiner Bio-Gstetten-Mäher – es handelte sich um Ziegen –, beigestellt von Michael Gindl. Ganz der Charmeur war Musikvereinsobmann Thomas Steiner: „Wir haben 44 aktive Mitglieder und vier hübsche Marketenderinnen.“