Eine gesunde Gemeinde zum Wohle der Bürger. Leopoldine Rauscher ist bei Projekten seit 15 Jahren federführend.

Von NÖN Redaktion. Erstellt am 05. Mai 2019 (04:01)
Rauscher
„Fit im Sitzen“ ist einer der Kurse, die Leopoldine Rauscher (vorne, r.) organisiert, finanziert zum Teil aus Fördermitteln der Initiative „Tut gut!“ und der Gesunden Gemeinde. Im Bild: Charlotte Rapper, Gerlinde Decker, Gertraud Hofstetter, Ernestine Fenböck, Elfriede Diem und Maria Kmetyko (hinten, v.l.) mit Kursleiterin Katrin Tomaschek.

Leopoldine Rauscher nimmt die Gesundheit der Gemeinde in die Hand. Seit 15 Jahren setzt sie als Arbeitskreisleiterin der Gesunden Gemeinde Jedenspeigen Projekte zur Gesundheitsförderung um. Parallel absolviert sie in Krems den universitären Lehrgang zur regionalen Gesundheitskoordinatorin (die NÖN berichtete).

Am Samstag, 1. Juni, soll die letzte Infoveranstaltung stattfinden, bei der sie in der Funktion als Arbeitskreisleiterin auftritt. Noch einmal wolle sie die Bevölkerung dabei über ihre Tätigkeit informieren, „damit diese auch über deren Nutzen Bescheid weiß“, erklärt sie.

„Die Bevölkerung weiß noch nicht, dass meine Arbeit einen größeren Gesundheitsgewinn bedeuten wird.“ Leopoldine Rauscher, Leiterin Gesunde Gemeinde

Über mangelnden Zulauf zu ihrem Programm kann sie sich aber nicht beklagen. Die Kurse „Fit im Sitzen“, Gesundheitsförderung für über 50- und über 70-Jährige, der Gruppenkurs „Denk dich fit“ und verschiedene Vorträge werden rege wahrgenommen.

„Die Bevölkerung weiß, dass durch meine Arbeit ein hohes Gesundheitsbewusstsein in der Gemeinde entwickelt wurde, aber noch weiß sie nicht, dass meine Tätigkeit für sie einen noch größeren Gesundheitsgewinn bedeuten wird“, zeigt sich Rauscher überzeugt.

Nach dem Ende ihrer jetzigen Ausbildung zur regionalen Gesundheitskoordinatorin will sie sich im Ausmaß von drei bis vier Stunden in der Woche der Gesundheit der Gemeinde widmen.