Zistersdorf: Baugrund-Streit geht in die nächste Runde

Erstellt am 30. Dezember 2018 | 07:04
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Symbolbild Rathaus Gemeinderat
Foto: BilderBox.com
Aufschließung laut SP viel zu teuer. VP kann Kritik „nur zum Teil“ etwas abgewinnen.

Im Sommer hatte die Stadt-SP die Erhöhung der Kosten für die neu aufgeschlossenen Grundstücke am Klostergrund kritisiert. Der Quadratmeter-Preis wurde dabei um 5 Euro angehoben (die NÖN berichtete, siehe hier und unten).

Nun hagelt es weitere Kritik seitens der Roten. Die Aufschließungskosten seien mit 795.000 Euro viel zu hoch. „Das Angebot ist 140.000 Euro teurer als das billigste bei der Ausschreibung erhaltene“, so SP-Wohnstadtrat Martin Österreicher. Er hatte bei der jüngsten Gemeinderatssitzung den Antrag gestellt, das Angebot, das von der Firma Pittel stammte, noch einmal zu prüfen bzw. einen Rabatt von zehn Prozent für dieses auszuhandeln. Mit nur elf Stimmen dafür wurde dieser aber abgelehnt.

VP-Bürgermeister Helmut Doschek nimmt, kaum im Amt, zur Kritik Stellung: „Ich kann diese nur zum Teil nachvollziehen. Wir haben einen Experten herangezogen, der dieses Angebot vorgeschlagen hat.“

Zur Info: Am Klostergrund sollen, wie berichtet, 54 Baugründe entstehen, die in zwei Chargen verkauft werden. Die ersten 33 Grundstücke mit jeweils 600 bis 800 m werden derzeit aufgeschlossen.